Schwarz-Gelb vor dem Aus
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Unfassbar, aber wahr: Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt von der Biene ab, dem wichtigsten Bestäuber von Obst- und Gemüsepflanzen. Doch seit einigen Jahren häuft sich das Bienensterben. Der Fernsehsender Arte geht dem Mysterium nach.
Überall liegen Tote, tausendfach. Die Todesursache ist unklar. Auch vom Mörder fehlt jede Spur. Zumindest fast. In allen Teilen der Welt verschwinden seit einigen Jahren Bienenvölker. Sie werden plötzlich und unerwartet ausgelöscht und niemand weiß warum. Wissenschaftler, Imker, Bienenzüchter und Politiker - jeder hat unterschiedliche Verdächtige auf seinem Zettel. Von Insektengiften, Viren, Pilzen und sogar Außerirdischen ist die Rede.
Der Dokumentarfilm Das Geheimnis des Bienensterbens, den Arte am 18. Mai um 20.15 Uhr erstmals zeigt, begibt sich mit Experten auf Spurensuche. Es ist eine Reportage, die die Facetten des Bienensterbens nicht nur zeigt, sondern die unterschiedlichen Stränge auch zu einem Gesamtbild zusammenführt und daraus einen spannenden Bienen-Überlebenskrimi strickt.
Der Zuschauer wird dabei zu einem Teil des Ermittlungsteams. So erfährt man zunächst, was so eine Biene den lieben langen Tag lang tut, wie sie es tut und warum das für die Natur so wichtig ist. Ein bisschen Sendung mit der Maus als Vorbereitung, um direkt danach in die unterschiedlichen Verschwörungstheorien abzutauchen.
Ein Ansatz auf der Suche nach dem Täter ist eine ansteckende Krankheit - beschleunigt durch die Globalisierung. Aus Australien eingeflogene Bienenvölker könnten einen Virus mit in die USA gebracht haben. Dieser wird nun über die Bienenhändler auf alle Kontinente weiter verteilt. Das klingt logisch, denkt sich der Zuschauer und wird sogleich auf die nächste Fährte gelockt. Grund des Bienensterbens könnten auch die zunehmend auf den Äckern der Welt ausgebrachten Insektengifte sein. Eigentlich gegen Käfer und andere Schädlinge eingesetzt, schaden sie auch den Honigbienen.
Doch auch das scheinen nur Indizien zu sein, hat doch das Bienensterben zum Teil schon begonnen, bevor ein bestimmtes Insektengift eingesetzt wurde. Als weitere mögliche Täter rufen die Ermittler eine blutsaugende Milbe und auch Pilze auf den Plan. Nur die Idee mit den Außerirdischen, die ganze Bienenvölker entführen, wird nicht weiter verfolgt. Am Ende scheint eine Kombination aus allem die Bienen dahinzuraffen.
Mit starken Bildern, viel Hintergrund und spannenden Fakten fesselt die Doku 89 Minuten lang die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Auch, wenn die Filmemacher das Geheimnis um das Bienensterben nicht endgültig auflösen können, so machen sie doch aufmerksam auf ein anderes Problem: Lange wird die Natur den chemischen Keulen der Menschen nicht mehr standhalten können. Und auch Roboterbienen und gentechnisch veränderte Superbienen - Forscher tüfteln tatsächlich bereits an Bestäubungsvarianten für eine bienenfreie Welt - können diesen Prozess wohl kaum noch aufhalten.
car/reu/news.de/dpa
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Das war meine Ankündigung vor der ARTE - Sendung: Hallo Wolfgang, "Doppel - Mon" = Monokultur + Monsanto (größter Chemie-Schadstoff- und Gen-Saatgut-hersteller) könnte, besonders in Amerika, die Hauptursache des Bienensterbens sein! Das ist meine spontane Antwort auf die ahnungslosen Wissenschaftler, die ja zum größten Teil von den den geldgierigen Psychopathen (Hochfinanz-Industrie) gesponsert werden! Auf diese Idee werden diese Herren heute abend bestimmt nicht kommen. Man fügt sich doch selbst keinen Schaden zu, sonst ist man aus dem Geschäft!? Herzliche Grüße Gerhard
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