So., 27.05.12

Klage gegen Google 08.04.2010 Fotografen wollen Geld sehen

«Google Books» (Foto)
Googles Projekt zum massenhaften Einscannen von Büchern hat dem kalifornischen Unternehmen nun eine Klage von Fotografen beschert. Bild: dpa

Dass Google massenhaft Bücher einscannt, ist auch vielen Fotografen ein Dorn im Auge. Sie verklagen jetzt den Suchmaschinen-Giganten und verlangen einen Ausgleich für die Nutzung ihrer Fotos.

Googles Projekt zum massenhaften Einscannen von Büchern hat dem kalifornischen Unternehmen nun eine Klage von Fotografen beschert. Die American Society of Media Photographers (Philadelphia) und vier andere Verbände verlangen, dass der Gebrauch ihrer Fotos von Google «angemessen» kompensiert wird. Daher haben sie eine Sammelklage vor einem New Yorker Gericht eingereicht. Grund sei, dass das Gericht es abgelehnt hatte, die Verbände zu einer anderen Sammelklage von Autoren über 125 Millionen Dollar (93 Millionen Euro) Schadensersatz zuzulassen.

Das weltweite Einscannen von Millionen von Büchern für Google Print ist bereits seit längerem umstritten. Der Suchmaschinenbetreiber hat etliche Bücher auf diese Weise ins Internet gestellt und bietet eine Suche in den Werken unter anderem beim Buchhändler Amazon an. Anhörungen zu den Klagen der Autoren haben bislang jedoch zu keiner Entscheidung bei den zuständigen Gerichten geführt.

tfa/amg/reu/news.de/dpa
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