Robert Pattinson will nicht nur als Tennis-Star und als Zoo-Tier gesehen werden, Udo Jürgens wurde früher zum Umgang mit seiner Tochter gezwungen. Und Michael Jacksons Arzt droht Berufsverbot.
Pattinson ist kein Zootier
Robert Pattinson (23), umschwärmter Twilight-Star, bewundert seinen doppelt so alten Schauspielerkollegen Johnny Depp. «Ich finde es wichtig, dass man sich über seine Arbeit definiert und nicht nur als Teenie-Star gesehen wird», sagte Pattinson der Zeitschrift Gala. «Johnny Depp hat das geschafft. Dazu gehört viel Disziplin.»
Noch ist Pattinson, der den Vampir Edward in den Bis(s)-Filmen spielt, fast nur jungen Leuten ein Begriff. Zu Annäherungsversuchen von den Fans sagte er: «Wenn mich jemand im Restaurant um ein gemeinsames Bild bittet - kein Problem. Aber ich hasse es, wenn man mich heimlich knipst. Ich bin ja kein Zootier!»
Udo Jürgens früher zu Umgang mit Tochter gezwungen
Udo Jürgens sei als Vater «toll», sagt Sabrina Burda, die Mutter seiner 15-jährigen Tochter, der Illustrierten Bunte. Der 75-jährige Star hatte sich vor einer Woche zum ersten Mal mit dem Mädchen in der Öffentlichkeit gezeigt - bei der Premiere seines Musicals Ich war noch niemals in New York in Wien. Gloria habe zur Premiere mitgewollt, sagte Jürgens dem Blatt. «Ich bin überzeugt, dass sie nun wieder voll und ganz in ihre Schulwelt eintaucht. Ich werde alles tun, um sie nicht dem Rummel um meine Person auszusetzen.»
Er nehme sich «heute viel mehr Zeit» als für seine älteren Kinder. «So alle drei Wochen sehen wir uns in Wien, besuchen ihre Lieblingsrestaurants», sagte der Musiker. Allerdings war der Kontakt erst regelmäßig geworden, nachdem die Mutter des Mädchens ihn verklagt hatte. 1998 erstritt Burda, die Richterin am Wiener Verwaltungsgericht ist, dass Gloria «Anspruch auf persönlichen Verkehr mit dem Vater» hat. Danach habe Jürgens sich sehr liebevoll um seine Tochter gekümmert. «Gloria liebt ihren Vater sehr.»
Michael Jacksons Arzt droht Berufsverbot
Dem früheren Leibarzt von Michael Jackson droht ein Berufsverbot. Der kalifornische Justizminister Jerry Brown will Conrad Murray die Zulassung als Mediziner entziehen.
Der nach dem Tod des Sängers wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Kardiologe solle zumindest für die Dauer des Prozesses ein Berufsverbot in Kalifornien erhalten, forderte Brown nach Angaben der Los Angeles Times. «Murray verabreichte Jackson eine tödliche Dosis Propofol sowie andere Medikamente», machte der Justizminister in einem Gerichtsantrag in Los Angeles geltend. Er habe fahrlässig gehandelt und sollte daher nicht als Arzt in Kalifornien praktizieren.
Murrays Anwalt, Edward Chernoff, sagte laut dem Nachrichtensender CNN, dass der Kardiologe seit mehreren Monaten wieder Patienten in Nevada und Texas, nicht aber in Kalifornien behandele. Ein Richter hatte Murray die Erlaubnis gegeben, ihm allerdings die Arbeit mit Beruhigungs- und Betäubungsmitteln verboten. Murray, der bei der Anklage auf nicht schuldig plädiert hatte, ist gegen Kaution auf freiem Fuß. Die nächste Anhörung soll am 5. April sein. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Arzt vier Jahre Haft.
juz/news.de/dpa