Mehr Angst vorm Abi als vor Oslo
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Ganz schön lässig: Lena Meyer-Landrut hat mehr Bammel vorm Abi als vor ihrem Auftritt vor 120 Millionen Fernsehzuschauern beim Eurovision Song Contest in Oslo. Trotzdem macht sie das nicht mit links, sagt die 18-Jährige.
Grand-Prix-Kandidatin Lena Meyer-Landrut hat mehr Angst vor ihrem bevorstehenden Abitur als vor ihrem Auftritt vor rund 120 Millionen Fernsehzuschauern beim Eurovision Song Contest in Oslo. «Das Lampenfieber ist sowieso immer auf Stufe 3000, und in Oslo wird es wahrscheinlich auf Stufe 4568 sein. Aber das ist Aufregung und keine Angst wie beim Abi», sagte die 18-jährige Hannoveranerin am Sonntag. Der Eindruck täusche, dass sie «alles mit links und mit dem kleinen Finger» schaffe. Die Konzentration liege für sie jetzt auf beiden großen Aufgaben. «Ich versuche, das ganz gut unter einen Hut zu kriegen.» Ihre Abiturprüfungen starten Mitte April. «In Oslo hätte ich dann alles schon im Täschken», hob sie hervor.
Auf eine bestimmte Platzierung für den Eurovision Song Contest am 29. Mai will sich Lena nicht festlegen. «Mein Ziel ist es, von der Bühne zu gehen und zu sagen, ja Lena, das hast du gut gemacht.» Auch die großen Hoffnungen auf ein gutes deutsches Abschneiden nach den Enttäuschungen in den Vorjahren nimmt sie eher gelassen: «Das würde ich mir auch wünschen, aber Druck mache ich mir nicht. Denn wenn es nicht klappt, dann klappt es nicht. Man kann es ja nicht erzwingen.»
Wann sie wieder die Schulbank drücken werde, wisse sie derzeit noch nicht: «Am Montag auf jeden Fall erst mal nicht. Da haben wir ganz viele Besprechungen und Interviews und so. In den nächsten Tagen muss ich dann mal gucken.» Lenas Leistungskurse sind Biologie, Sport und Geschichte. Ihre Schulleistungen nannte sie «mittleres Durchschnittsmaß»: «Als Einserkandidatin möchte ich mich nicht beschreiben.»
Zu dem Lied Satellite, das sie in Oslo singen wird, sagte sie: «Ich glaube, dass ich mich da gut auf der Bühne ausleben kann, da gibt es viel Interpretationsraum.» Auch beim Videodreh, der noch in der Nacht zum Samstag stattfand, habe sie sich mit dem Song «total wohl gefühlt». «Das ist alles Sahne, ich denke, das wird ganz hervorragend gut.» Für Oslo plant Lena wie schon bisher keine größeren Showeinlagen. «Ich glaube nicht, dass ich da irgend einen Riesenzirkus veranstalten werde.» Sie freue sich «riesig» auf ihren Auftritt. «Natürlich hat man Bammel, aber ich glaube nicht, dass ich da sterben werde.»
amg/ivb/news.de/ddp
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