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Naomi Campbell plant die Welt zu verbessern, Joel Madden und Nicole Richie scherzen über ihre Hochzeitspläne und Alice Schwarzer überrascht mit dem Plan, den Frauentag abzuschaffen.
Naomi Campbell will die Welt verbessern
Wenn Supermodel Naomi Campbell (39) nicht gerade ihre Angestellten verprügelt, hat sie ein gutes Herz. Sie wolle in Kürze in das von einem Erdbeben stark zerstörte Haiti fliegen, um sich ein Bild von der Katastrophe zu machen, kündigte sie laut Medienberichten an.
«Ich bin jemand, der die Welt, in der wir leben, verbessern möchte, sagte sie laut New York Daily News. Sie plane sich der Hilfsorganisation «White Ribbon» anzuschließen, die von Sarah Brown, der Frau des britischen Premier Gordon Brown, ins Leben gerufen wurde. «Ich werde dort nach Ostern sein, um aus erster Hand die Arbeit von White Ribbon für die Mädchen und Frauen zu sehen, vor allem für die 37.000 schwangere Frauen, die besonders großen Risiken ausgesetzt sind», so Campbell. Ihre eigene Organisation Fashion for Relief hat mehr als 1,5 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) für Frauen und Kindern in Haiti gesammelt.
Madden und Richie zu Scherzen aufgelegt
Joel Madden (30) und Nicole Richie (28) scherzten über ihre Hochzeitspläne. Wie das Magazin «People» berichtet, nahm das Paar bei der Oscar-Preisverleihung den TV- Moderator Ryan Seacrest auf die Schippe.
Als dieser Joel fragte, wann er Nicole heiraten wolle, antwortete der Good-Charlotte-Sänger: «Morgen. Ich dachte, es wäre cool, es hier zu machen.» Madden erschien auf dem roten Teppich, weil er bei der Oscar-Feier als DJ engagiert war. Richie, die ihn begleitete, bot Seacrest scherzhaft an, die Trauung durchzuführen. Mit handfesten Details hielten sich die Verlobten hingegen zurück. Offenbar werden sich beide über ihre Hochzeitspläne nicht einig. Während Nicole ein großes Fest vorschwebe, wolle Joel im kleinen Rahmen heiraten. Schließlich verriet der US-Musiker noch seine Set-Liste für den Oscar-Abend. Die Gäste erwarteten demnach viele Motown-Hits.
Alice Schwarzer will Frauentag abschaffen
Ausgerechnet die Ikone des deutschen Feminismus, Alice Schwarzer, will den Frauentag am liebsten abschaffen. Der Frauentag am 8. März sei «der reinste Hohn», schreibt Schwarzer in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau. Er sei eine «sozialistische Erfindung», die auf einen Streik von Textilarbeiterinnen zurückgehe - die Frauenbewegung sei aber Anfang der 1970er Jahre im Westen nicht zuletzt aus Protest gegen die machohafte Linke entstanden.
Das sei eine Linke gewesen, «die zwar noch die letzten bolivianischen Bauern befreien wollte, die eigenen Frauen und Freundinnen aber weiter Kaffee kochen, Flugblätter tippen und Kinder versorgen ließ», kritisierte Schwarzer. Auch die realsozialistischen Länder seien in den obersten Etagen bekanntermaßen frauenfrei gewesen. «Unter diesen Vorzeichen ist die Übernahme des sozialistischen Muttertags als ‹unser Frauentag› für Feministinnen, gelinde gesagt, der reinste Hohn.»
Darum solle der «gönnerhafte 8. März» am besten einfach abgeschafft werden, forderte Schwarzer. «Und machen wir aus dem einen Frauentag im Jahr 365 Tage für Menschen, Frauen wie Männer.»
juz/ap/dpa
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