Paris und das Bier
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In Brasilien sorgt Paris Hilton mit einer Bierwerbung für Aufsehen, Denise Richards, die Ex-Frau von Charlie Sheen, soll möglicherweise gegen ihren Mann aussagen und Michael Douglas macht sich Vorwürfe, als Vater versagt zu haben.
Paris zu sexy für Bierwerbung
In Brasilien ist eine erotische Werbekampagne für eine neue Biersorte mit dem US-Society-Girl Paris Hilton vorläufig gestoppt worden. Damit reagierte der Nationale Selbstregulierungsrat der Werbewirtschaft auf mehrere Klagen unter anderem vom nationalen Frauenrechts-Sekretariat.
Aus Sicht der Kläger verbreiten der TV-Spot und die Internet-Werbung sexistische Botschaften. Außerdem stellten sie eine Missachtung von Frauen dar und forderten zum exzessiven Alkoholkonsum auf. Der betroffene brasilianische Bierkonzern Schincariol sieht dagegen keinen Verstoß gegen Normen der Werbeethik, akzeptierte aber die Entscheidung.
In dem TV-Spot wirbt Paris Hilton für die neue Marke «Devassa Bem Loura», was übersetzt etwa soviel wie «Zügellos Ziemlich Blond» heißt. Dabei holt die 29-jährige Blondine in einem Apartement in Rio de Janeiro auf aufreizende Art eine Bierdose aus dem Kühlschrank - zur Freude eines Nachbarn von gegenüber, der sie mit einem Teleobjektiv beobachtet und fotografiert. Unter dem Applaus von anderen Nachbarn und Passanten posiert Paris Hilton danach mit viel Sex-Appeal im knappen schwarzen Kleid und natürlich mit Bierdose in der Hand, die sie dann schließlich auch aufreißt.
Ex-Frau soll gegen Charlie Sheen aussagen
Hollywood-Schauspielerin Denise Richards (39) soll möglicherweise als Zeugin gegen ihren Ex-Mann Charlie Sheen (44) vor Gericht auftreten. Denn die Erfahrungen in ihrer Ehe gleichen der von Sheens derzeitiger Ehefrau Brooke Mueller.
Laut der Klatschseite TMZ.com soll Richards vor Gericht über einen Zwischenfall im Jahr 2005 sprechen. Während eines Streits hatte Sheen sie mit beiden Händen geschubst, obwohl sie die gemeinsame kleine Tochter Lola im Arm hielt. Danach hatte Richards eine einstweilige Verfügung gegen den Star aus der TV-Sitcom Two and a Half Men erwirkt. Sheen stritt damals alles ab.
Michael Douglas gibt sich Teilschuld
Hollywood-Schauspieler Michael Douglas (65) hat sich an den Problemen seines ältesten Sohns Cameron (31) teilweise die Schuld gegeben. Der wartet derzeit auf sein Urteil wegen Drogenhandels. Es drohen ihm möglicherweise zehn Jahre Gefängnis.
«Meine Prioritäten waren denen meines Vaters (Kirk Douglas) sehr ähnlich. Die Karriere stand an erster Stelle», sagte Michael Douglas dem US-Magazin Vanity Fair. Als er sich zu Beginn der 1990er Jahre von seiner ersten Frau Diandra Luker scheiden ließ, stand Cameron ohne seinen Vater da. Genau das Gleiche sei ihm bei der Trennung seiner Eltern Diana Dill und Kirk Douglas passiert, die sich zu Beginn der 50er Jahre scheiden ließen. Michael Douglas musste wegen Alkoholproblemen eine Entziehungskur machen. Cameron hatte sich im Januar für schuldig erklärt, eine große Menge der synthetischen Droge Methamphetamin vertrieben zu haben.
In seiner zweiten Ehe mit Hollywood-Schauspielerin Catherine Zeta-Jones (40) würde er sich sehr viel mehr Mühe geben, für seine Kinder Dylan (9) und Carys (6) da zu sein, so Michael Douglas. «Wir haben die Tendenz, gegenüber Fremden viel netter zu sein und uns mehr Mühe zu geben als zu den Menschen, die uns am nächsten stehen.»
juz/ivb/news.de/dpa
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