Zac Efron lockt Scharen von Jugendlichen an den australischen Strand. Lady Gaga nimmt ihr Engagement gegen Aids sehr ernst und Jay-Z lehnt das Remake von We are the World ab.
Zac Efron sorgte für Menschenauflauf am Strand
Hunderte Jugendliche hat der US-Schauspieler Zac Efron an den Bondi Beach von Sydney gelockt. Doch sie erlebten den Teenagerschwarm aus Kalifornien - anders als erwartet - nicht auf dem Surfbrett.
Wie die Daily Mail auf ihrer Website berichtet, ging der 22-Jährige, der sich selbst als leidenschaftlichen Surfer bezeichnet, auch tatsächlich bis zu den Oberschenkeln ins Wasser, stieg aber auf kein Brett. Stattdessen ließ er sich nur in einem Surf-Outfit der US-Firma Oakley fotografieren und half später einigen Schülern beim Aufsteigen auf den Wellenreiter.
Der Sonnenbrillen- und Sportbekleidungshersteller hatte sowohl den High School Musical-Star als auch seine Freundin Vanessa Hudgens (21) nach Australien einfliegen lassen, um Aufmerksamkeit auf seine OneSight Foundation zu lenken. Die Stiftung hat das Ziel, Sehbehinderte in vielen armen Ländern der Welt medizinisch zu versorgen und mit Brillen auszustatten.
Lady Gaga nimmt Aids-Engagement ernst
Pop-Sängerin Lady Gaga (23) ist ihr Engagement gegen Aids eine echte Herzensangelegenheit. Das würde allerdings nicht daran liegen, dass sie viele schwule Freunde und Fans habe.
«Wenn die Leute merken, dass ich das mache, sagen sie meisten: ‹Engagierst du dich gegen Aids wegen deiner Beziehungen zu Homosexuellen?› Dann sagte ich meistens: ‹Nein, Aids ist keine Krankheit von Homosexuellen.› Ich will wirklich erreichen, darauf aufmerksam zu machen, was Aids heutzutage bedeutet», sagte die zweifache Grammy-Gewinnerin der US-Tageszeitung USA Today.
Sie wolle ihren Promi-Status positiv einsetzen. «Die Leute schauen wegen deines Erfolgs zu dir auf. Meine Botschaft an meine Fans ist immer die: ‹Liebe dich selbst, befreie dich selbst, werde zu dem, der du gerne sein möchtest›», so Lady Gaga, die mit bürgerlichen Namen Stefani Germanotta heißt. Kosmetikhersteller MAC brachte unter ihrem Namen einen Lippenstift auf den Markt, von dessen Verkaufserlös ein Teil in die Aids-Forschung fließt.
Jay-Z kritisiert Remake von We Are The World
Rapper Jay-Z (40) lehnt die Neuauflage des Hits We Are The World zugunsten der Erdbebenopfer von Haiti ab.
«Ich weiß, dass das jetzt jeder falsch verstehen wird. Ich liebe den Song We are the World. Und ich verstehe die Idee, und die ist auch ganz großartig. Mir ist die Notlage klar und alles, was in Haiti los ist. Aber We are the World sollte unberührbar sein. So wie Michael Jacksons Thriller unberührbar ist», sagte der Rapper der New York Daily News.
Seiner Meinung nach hätte man einen neuen Song für Haiti schreiben sollen. «Diese Idee hätte mir sehr viel besser gefallen», so der New Yorker Musiker. Hochkarätige Stars wie Barbra Streisand, Céline Dion, Kanye West und Carlos Santana haben den Welthit We Are the World nach 25 Jahren neu aufgenommen. Der Gewinn soll in die Hilfsmaßnahmen für das vom Erdbeben zerstörte Haiti fließen.
1985 hatte der von Lionel Richie und Michael Jackson geschriebene und von Quincy Jones produzierte Song mehr als 50 Millionen Dollar für einen Afrika-Hilfsfonds eingebracht. Damals standen Dutzende Pop- und Rockstars vor dem Mikrofon, darunter Diana Ross, Billy Joel, Ray Charles, Bob Dylan, Tina Turner, Stevie Wonder und Willie Nelson.
nak/juz/news.de/dpa