Bei Verona macht's wieder blubb
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Von news.de-Redakteurin Julia Zahnweh
Artikel vom 18.02.2010
Viele hatten sie bereits vergessen, jetzt feiert Verona Pooth ihre Renaissance als Werbe-Ikone. Trotz der Schlagzeilen um die Steueraffäre ihres Mannes setzt Iglo wieder auf Verona als Testimonial. Diesmal soll sie mit ihren Qualitäten als Mutter punkten.
Wenngleich die privaten Turbulenzen der letzten Monate am Sauberfrau-Image ordentlich gekratzt haben, scheint Verona Pooth aus der Werbebranche nicht wegzudenken zu sein. Als Botschafterin für die Tiefkühlmarke Iglo («Wann macht er denn endlich Blubb?») gelang der ehemaligen Schönheitskönigin und Bohlen-Ex Ende der 1990er Jahre der Durchbruch als Testimonial. Über zehn Jahre später verhilft das Tiefkühlgemüse Verona nun zu ihrem Comeback in der Werbung.
Und das anscheinend genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn wie Bild im Januar berichtete, gibt es im Zusammenhang mit der Steueraffäre ihres Mannes auch direkte Vorwürfe gegen Verona selbst. Der Insolvenzverwalter von Franjos pleitegegangener Firma verklagt sie auf 137.000 Euro, weil sie Privatausgaben über Firmenkosten abgerechnet haben soll. Daher ist es wohl nicht nur für ihr Image wichtig, die Haupteinnahmequelle wieder zu haben.
Ab Mitte Februar startet die neue Kampagne mit der 41-Jährigen. Mit dem Slogan «Kindergemüse ohne Meckern» soll Verona vor allem mit ihren Qualitäten als Mutter punkten. Ein kluger Schachzug, hat ihre Mutterrolle unter der Steueraffäre doch nicht gelitten. Im Gegenteil: In den letzten Monaten war zu beobachten, wie sie sich in der Öffentlichkeit als liebende Mutter geradezu inszenierte und sich mit ihrem fünfjährigen Sohn Diego vor den Kameras der einschlägigen Promi-Formate präsentierte.
«Wie schlimm soll denn noch alles werden?»
Erst im Dezember hatten Verona und ihr Mann Franjo im Interview mit Johannes B. Kerner betont, sie sorgten sich vor allem um Diego: «Wenn der Kleine geschlafen hat, dann saßen wir im Wohnzimmer und haben überlegt: ‹Wie schlimm soll denn noch alles werden?›», zeigte sich Verona besorgt. Und es gibt keinen Grund, Verona diese liebende Mutter nicht abzunehmen. Doch dass sich die Pooths seit den negativen Schlagzeilen verstärkt in der Öffentlichkeit als glückliche Familie präsentieren, zeigt auch, wie Verona um ihre Glaubwürdigkeit kämpft – nichts anderes als ihr Kapital als Werbeikone. Und ihr Plan scheint aufgegangen zu sein.
Denn Iglo und Verona setzen ganz auf die Karte «Mutter Verona». In der offiziellen Pressemitteilung wird sie mit den Worten zitiert: «Als Mutter weiß ich, wie schwierig es sein kann, dass Kinder freiwillig Gemüse essen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass der Blubb-Spinat so lecker ist. Er ist nicht nur ‹kinderlecker›, sondern auch kinderleicht zubereitet.» Dem Express hat sie bereits verraten, dass es bei ihr zu Hause auch Spinat in allen Variationen gibt. «Diego liebt Spinat-Pfannkuchen, Franjo Schnitzel mit Spinat.»
Auch Martina Sandrock, Geschäftsführerin bei Iglo Deutschland, begründet die erneute Zusammenarbeit mit Verona mit deren Mutterolle: «Gerade Kinder mögen dieses Gemüse, und inzwischen ist Frau Pooth selbst Mutter. Daher lag es für uns nahe, sie wieder als Testimonial zu gewinnen.» Ihre «hohe Glaubwürdigkeit» hätte den Ausschlag gegeben, sie wieder ins Iglo-Boot zu holen.
Die eigene Not als Thema
Ab Mitte Februar soll Verona im Radio, im Internet, im Fernsehen und sogar direkt vor Ort, im Supermarkt, Kinder und deren Eltern davon überzeugen, wie lecker und gesund Spinat ist. Einen TV-Spot soll es diesmal jedoch nicht geben, trotzdem wird Verona als Iglo-Botschafterin auch im Fernsehen präsent sein: Gemeinsam mit Kindern soll sie verschiedene Spinatrezepte zubereiten. Laut Horizont laufen derzeit auch Verhandlungen über Kooperationen mit Lifestyle- und Peopleformaten wie RTL-Explosiv.
Dennoch: Das Vertrauen des Konzerns in Verona überrascht, befand sich ihr Werbestern seit der Steueraffäre um ihren Mann Franjo doch im Sinkflug. Zwar verpflichtete der Textildiscounter Kik («Besser als man denkt») sie für eine Werbekampagne. Doch dass sie ihre eigene Notsituation in der Werbung zum Thema machte, empfanden viele nicht nur als clever, sondern auch als verzweifelten Akt einer ehemaligen Werbeikone, die um jeden Preis im Geschäft bleiben wollte.
Dass Verona gerade nach den aktuellen Vorwürfen, sie wird der Beihilfe zur Steuerhinterziehung beschuldigt, mit Iglo einen so großen Deal an Land ziehen konnte, beweist aber letztlich nur noch einmal Veronas Geschäftssinn. Und - dass in der Werbung Glaubwürdigkeit ein dehnbarer Begriff zu sein scheint.
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mir geht es genau so.Mir kommt das Kotzen,wenn ich diese Frau sene,die nichts anderes zeigt,als ihren ekeligen Busen und sich dann interessant macht mit ihrer undeutschen Gramatik. Wer diesen Schwindel glaubt:"ich habe von den Geschäften meines Mannes nichts gewusst"zieht wohl die Hosen mit der Kneifzange an? Vor der Pleite hat er alles(Grundstücke u.Immobilien)seiner,ach so ahnungslosen Frau,überschrieben, Heute ist sie wieder groß im Kommen. Die dummen Bürger haben ja alles vergessen.
jetzt antwortenKommentar meldenIch muß mich immer Übergeben wenn ich diese "abgewrackte Schönheit" sehe. Produkte verkaufen sich langfristig besser wenn Preis und Qualität stimmt. Die Werbung zahlt der Kunde mit.Auch Bum,Bum und alle andere Schauspieler und verkrachte Exeztenzen koszen mich an.
jetzt antwortenKommentar meldenWir haben uns alle schon lange gefragt, wo ist sie denn eigentlich, die Verona. Hat Ihr "Männe" doch ein paar Gröten aus seiner Pleite, bei er er ja schließlich ein andere gelinkt hat und wo nachher nichts zu holen war, beiseite geschafft, sodass es bis jetzt eben gereicht hat. Und jetzt ist alle, sodass die barve Frau wieder in Spinat machen muß oder "gehelft" werden kann. Eigentlich sollte so einen Blödsinn niemand interessieren, dass wäre schnell Schluß mit solchen Überfliegern wie Verona oder mit Dieter Bohlen oder damit, wen Boris gerade liebt. Laßt uns doch einfach mit solch tollen Wichtigkeiten in Ruhe, denn gefhlt hat Verona in der Tat niemand.
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