Carey Mulligan hatte Nachholbedarf
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Die britische Schauspielerin Carey Mulligan ist für ihre Rolle in dem Filmdrama An Education als beste Schauspielerin für einen Oscar nominiert. Für Hollywood brauchte sie jedoch ihre eigene Erziehung.
«Ich bin nicht in einer Film-Familie aufgewachsen. Wir standen nicht so sehr auf Filme, deshalb wusste ich nicht viel darüber», erklärte Mulligan ihre Nachholbedarf. Als sie nach Los Angeles kam, sei ihr klar geworden, wie wenig sie eigentlich gesehen hatte.
«Ich hatte Treffen mit Regisseuren und sie sagten: ‹Du weißt schon, wie diese Szene in Scarface.› und ich sagte: ‹Ja, klar.› Das war natürlich alles Mist, denn ich kannte den Film überhaupt nicht. Jetzt habe ich ihn mir angeschaut, weil ich wirklich Wert darauf lege, mich weiterzubilden», sagte Mulligan der Tageszeitung USA Today.
Zu ihrer Hollywood-Ausbildung gehört auch der Umgang mit den nervigen Paparazzi. «Sie erwischen einen im Alltag und das ist natürlich nervig, aber man kann nicht viel dagegen machen. Es ist egal, ob du nett oder fies zu ihnen bist. Am Ende kommt es aufs Gleiche raus. Aber es ist wirklich ein eher kleines Problem, wenn man so viel Glück hat, an einen Punkt angelangt zu sein, an dem die Leute sich für dich interessieren», sagte die Britin.
In der Nacht vom 7. auf den 8. März wird sich entscheiden, ob sie den Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für An Education mit nach Hause nehmen wird. Am 22. April startet bereits Wall Street: Money Never Sleeps mit ihr in der Hauptrolle. Für weitere Filme ist sie bereits bestätigt worden.
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