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Nicht von dieser Welt (Bild 1/ 8)
«King of Pop» Michael Jackson stirbt mit 50 Jahren (Foto)
Foto: dpa
26.06.2009

Nicht von dieser Welt: Nicht nur im Film Men In Black wird Jackson für einen Außerirdischen gehalten. Auch er selbst war vom Weltall begeistert. Dafür sprechen der Moonwalk, das aufwendige Raumschiff-Video zu seinem Song Scream und auch dieses Outfit, das er bei der Tournee 1997 trug.

Jackson-Arzt

Murray plädiert auf «nicht schuldig»

Der Leibarzt von Michael Jackson wird nach wiederholter Terminverschiebung nun doch dem Haftrichter vorgeführt. Conrad Murray bekennt sich der fahrlässigen Tötung aber nicht schuldig.

Lester Maul (Was ist das?)

Das gibt höchstens Teilschuld. Die Nase war schon tot.

Michael Jacksons früherer Leibarzt, Conrad Murray, ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Er habe ohne Vorsatz den Tod des Sängers herbeigeführt, heißt es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, berichtete der US-Sender CNN. Der Kardiologe sollte am Nachmittag (13.30 Uhr Ortszeit) dem Richter in Los Angeles vorgeführt werden. Er werde auf «nicht schuldig» plädieren, meldete der Internetdienst Tmz.com vorab. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Mediziner bis zu vier Jahre Haft.

Jacksons Eltern, Joe und Katherine Jackson, sowie mehrere Geschwister des im Juni gestorbenen Popstars trafen bereits bei Gericht ein. Sie wollten bei der Erhebung der Anklage dabei sein. Jacksons Bruder Jermaine sagte beim Betreten des Gerichtsgebäudes, dass eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung «nicht genug» sei. Jacksons Familie drängt seit langem auf eine harte Bestrafung Murrays. Der Leibarzt habe derart leichtfertig gehandelt, dass eine Anklage wegen Totschlags angebracht sei, sagte Familien-Anwalt Brian Oxman kürzlich dem Sender CBS.

Nach dem überraschenden Tod des 50 Jahre alten Popstars am 25. Juni hatte Murray eingeräumt, den Sänger mit starken Medikamenten - darunter das Narkosemittel Propofol - behandelt zu haben. Dem Totenschein zufolge starb der King of Pop an einer «akuten Vergiftung» mit Propofol.

Sein Anwalt Michael Flanagan sagte vorige Woche, er werde für seinen Mandanten sofort Kaution hinterlegen. Tmz.com rechnet mit einer Kaution in Höhe von 25.000 Dollar (etwa 18.300 Euro). Murray werde nach dem Gerichtstermin Los Angeles wieder verlassen und nach Las Vegas (Nevada) oder Houston (Texas) zurückkehren. Der Kardiologe war in beiden Städten als Arzt tätig, bevor Jackson ihn im vergangenen Frühjahr als Leibarzt engagierte.

Murrays Anwälte rechnen nach eigenen Angaben mit einem langen Verfahren. Es werde «Bände von Beweismitteln und Zeugenberichten» der Anklage geben, die von eigenen Experten analysieren werden müssen, stellte Flanagan im Interview mit der US-Zeitschrift People in Aussicht. Murray war gleich nach dem Tod Jacksons ins Visier der Polizei geraten. Die Ermittler durchsuchten wiederholt Praxisräume des Arztes und konfiszierten dabei Computer und Unterlagen.

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Jackson-Arzt: Murray plädiert auf «nicht schuldig» » Medien » Nachrichten
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cvd/news.de/pa
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