So., 27.05.12

Lindsay Lohan 08.02.2010 Jetzt herrscht Zicken-Krieg  

Lindsay Lohan  (Foto)
Lindsay Lohan ist wahrhaftig eine Drama Queen. Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré

Lindsay Lohan spielte nicht nur in Filmen wie Girls Club – Vorsicht bissig die Zicke, sie scheint auch im realen Leben einen Hang zum ganz großen Drama zu haben. Zur Zeit soll sie das Leben ihrer Exfreundin Samantha Ronson zur Hölle machen.

Lindsay Lohan bekommt, was Lindsay Lohan will. Und wehe, wenn nicht ... Diese Erfahrung muss nun auch die Person machen, die lange Zeit immer fest an ihrer Seite stand. Die Rede ist von Lohans Exfreundin Samantha Ronson. Nachdem die Beziehung vor einigen Monaten zerbrach, war es ein ständiges Hin und Her. Mal übernachtete Lohan wieder bei Ronson und alles sah nach einem Liebescomeback aus, ein anderes Mal schrien sie sich in der Öffentlichkeit an oder beschimpften sich via Twitter.

Nun soll sich die Situation verschärft haben. Erstes Indiz: Nachdem Lindsay in regelmäßigem Abstand seltsame Tweets an Ronson schrieb, sie beschimpfte, ihr Untreue vorwarf, dann wieder von kuscheligen Fernsehabenden schrieb – Ronson reagierte seit Monaten nicht auf die Nachrichten – hat die DJane Lohan nun aus ihrer Freundesliste gekickt. Diesen Affront ließ Lindsay nicht lange auf sich sitzen und so tat sie dasselbe mit Ronson. Für viele vielleicht ein unbedeutendes Indiz, in der Welt der Lindsay Lohan eines mit gewaltiger Aussagekraft.

Was diesen Schritt genau auslöste, ist nicht bekannt. X17online.com berichtet, dass es am Abend zuvor zu einer Auseinandersetzung gekommen sein soll, nachdem Linday sich ihrer Ex und deren Schwester aufdrängte und nicht locker ließ, bis sie von ihnen nach Hause chauffiert wurde. Als Randnotiz sei erwähnt, dass Lohan und Ronson im selben Gebäude wohnen.

Am Tag darauf kursierte das Gerücht, dass das ehemalige Liebespaar aneinander geraten war und Ronson ihre Ex-Freundin angeblich geschlagen hatte. Der Onlinedienst x17online.com legte ein Fotos von Lohans aufgeplatzer Lippe als Beweis vor. Diese wiederum dementierte wenige Tage später das Gerücht. «Warum fragen mich alle meine Freunde, ob ich eine Platzwunde an der Lippe habe? Denn ich habe keine», schrieb sie und veröffentlichte bei Twitter ein Bild von ihrer gar nicht lädierten Lippe.

Dass dennoch nicht alles in bester Harmonie ist, wurde dann spätestens einige Tage später mehr als deutlich. Lindsay Lohan tat das, was sie an einem gewöhnlichen Wochentag halt so macht - sie ging in einen Club. Die Probleme begannen, als Ronson diesen nicht einmal eine Stunde später ebenfalls ansteuerte.

Die DJane legte ein paar Songs auf, als sie vom Mischpult vertrieben und aus dem Club geworfen wurde. Laut Augenzeugen soll Lohan ihren Einfluss spielen lassen und für den Rauswurf gesorgt haben. Damit aber nicht genug. Vor den Türen des Nachtclubs machte die 23-Jährige einen Polizisten darauf aufmerksam, dass Ronson getrunken hatte und im Begriff war sich ans Steuer zu setzen.

«Lindsay tat wirklich alles, um Samanthas Abend zu ruinieren. Lindsay will sich nicht nur rächen, sie will Krieg. Das seltsame ist, dass sie in der vergangenen Wochen glücklicher wirkt. Es ist, als seien die ständigen Auseinandersetzungen mit Samantha wie eine Therapie für sie», sagte ein Paparazzi von x17online.com.

Darüber was sich im Club abgespielt hatte, gab Samantha Ronson in der Radiosendung von Ted Stryker Auskunft. Auf die Frage, warum sie aus dem Club geworfen wurde, sagte sie: «Da war ein bestimmter Jemand, der mich den ganzen Abend mit Zigaretten bewarf. Und ich nehme an, da ich nicht in entsprechendem Maß darauf reagierte, wurde ich aus dem Club geworfen.» Auf die Nachfrage, ob der bestimmte Jemand Lohan sei, sagte Ronsons schlicht: «Ich weiß nicht.»

Bei all der Kreativität, die Lindsay Lohan an den Tag legt, wenn es um ihre Ex-Flamme gehrt, wagt man es kaum, darüber nachzudenken, was uns in den kommenden Wochen bevorsteht. Zeit zum Durchatmen wird Samantha Ronsin wohl nur in der kommenden Woche haben. Am 16. Februar wird Lindsay Lohan bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in London erwartet, um Spenden für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti zu sammeln. Dann kann Samantha Ronson wohl auch selbst entscheiden, wann sie einen Club in Hollywood verlassen will.

voc/news.de
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