Ein Foto, das einen Polizisten mit Twilight-Star Kristen Stewart zeigt, könnte ihn den Job kosten. Marlene Dietrich bekommt auf dem Berliner Boulevard der Stars den ersten Stern und Rapper Bushido bewundert Angela Merkel. Die Promi-News des Tages.
Wegen eines Fotos
Twilight-Darstellerin Kristen Stewart hat mit ihrem Einsatz als Geschworene einen Sicherheitsmann in die Bredouille gebracht. Der Angestellte des Gerichts in Los Angeles hatte sich mit der 19-Jährigen fotografieren lassen, wie die Internetseite E! Online berichtete. Ein anderer Sicherheitsmann habe seine Frau das Foto ins Internet stellen lassen. Damit haben die Männer aber gegen die Vorschrift verstoßen, die Anwesenheit von Prominenten am Gericht geheim zu halten. Sie könnten nun ihren Job verlieren, befürchtete dem Bericht zufolge die Ehefrau in ihrem Blog.
Stewart hatte als Geschworene darüber zu urteilen, ob ein Mann tatsächlich einen Undercover-Polizisten für Sex bezahlen wollte, wie der Internetdienst TMZ berichtete. Die Jury habe den Angeklagten am Ende des dreitägigen Prozesses für nicht schuldig befunden. Die Schauspielerin sei so stolz auf ihren Einsatz gewesen, dass sie ihr Juror-Abzeichen behalten habe.
Ein Stern für Marlene
Filmlegende Marlene Dietrich wird auf dem Berliner Boulevard der Stars den ersten Stern bekommen. Im Rahmen der 60. Berlinale wird am 12. Februar der Messingstern mit Namen und Signatur der Filmdiva am Potsdamer Platz enthüllt. «Die Arbeit hat sich gelohnt, der Boulevard bedeutet eine nachhaltige Aufwertung des Kulturstandorts Berlin», sagte Bauherrin Regula Lüscher.
Wer einen Stern auf dem Boulevard bekommt, bestimmt eine Jury, in der auch Schauspielerin Senta Berger sitzt. «Wir wollen die Stars vor und hinter der Kamera ehren», sagte Projektchefin Georgia Tornow. So sollten nicht nur Schauspieler, sondern auch herausragende Regisseure und Kameraleute mit Sternen bedacht werden. Darüber hinaus sei es ihr wichtig, «Stars aus allen Epochen der deutschen Bewegtbildgeschichte» zu ehren.
Bushido bewundert Merkel, Elsner und Fox
Skandalrapper Bushido, dessen Film-Biografie Zeiten ändern sich derzeit im Kino läuft, verblüfft mit der Wahl der drei Frauen, die er am meisten bewundert: «Hannelore Elsner, Megan Fox und Angela Merkel», wie der 31-Jährige der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte.
Zugleich distanziert sich der Musiker von früheren Aussagen gegen Schwule: «Ich hatte leider eine ziemlich homophobe Zeit. Das wurde mir zurecht vorgeworfen», wurde er zitiert.
Ein weiterer Beweis seiner «fortschreitenden Läuterung» sei sein Versuch, Kinder vom Rauchen abzuhalten: «Neulich war ich auf Tour, und da stand so ein Kind voll cool mit Kippe im Mund rum. Die habe ich dem rausgenommen», berichtete Bushido dem Blatt. «Wie alt bist du denn?», habe er gefragt. «Dreizehn. Da sage ich: Komm Kollege, Rauchen ist eh scheiße, und du wartest mindestens drei Jahre, bis du dir die nächste ansteckst.»