Jack Nicholson fühlt sich für One-Night-Stands nicht zu alt, Mel Gibson, fast 20 Jahre jünger als sein Kollege, fühlte sich dagegen wie altes Brot und Corinna Harfouch ermutigt Frauen ab 50, sich und ihr Alter nicht zu ernst zunehmen. Die Promi-News des Tages.
Nicholson will lieber Vogelfutter sein
Jack Nicholson möchte nach seinem Tod nicht in einem Sarg beerdigt werden. «Weil ich viel zu klaustrophobisch bin, lande ich wahrscheinlich mal im Krematorium», sagte der Schauspieler dem Fernsehsender Tele 5. Ihm fallen aber einige Alternativen zum Sarg ein: «Da hatte ich schon mehrere Ideen. Einmal malte ich mir aus, unter einer großen Statue von mindestens zehn Metern Höhe begraben zu werden. Dann gefiel mir die Art der Indianer, die ihre Leichen in Bäume hieven, damit sie von den Vögeln aufgefressen werden.»
Trotz solcher Überlegungen genießt der 72-Jährige sein Leben in vollen Zügen: «Ich stehe auch gern für einen One-Night Stand-zur Verfügung, obwohl ich es nicht darauf anlege,» sagte der dreifache Oscar-Preisträger. «Von mir werden Sie auch nie hören, dass ich mich zu alt für etwas fühlen würde. Ich stehe noch voll im Leben, weil ich mich nicht zu sehr darauf konzentriere, was ich nicht mehr kann. Ich habe nur Angst vorm Sterben, denn sterben will keiner.»
Mel Gibson fühlte sich wie altes Brot
Mel Gibson (54) hat seine vierjährige Hollywood-Pause mit einer Lebenskrise erklärt. «Ich fand, dass ich uninteressant geworden war und fühlte mich wie altes Brot», sagte er der Zeitschrift TV Movie zum Kinostart von Auftrag Rache am 11. März.
Er mimt in dem neuen Thriller einen Polizisten in persönlicher Mission. Seine persönlichen Fehlschläge - Entziehungskur, Führerscheinentzug, Scheidung - hätten ihn aber weitergebracht: «Die öffentliche Demütigung, die ich erlitten habe, hat mich stark gemacht.» Auch der Herausforderung, zum achten Mal Vater geworden zu sein, fühlt er sich gewachsen. «Jetzt habe ich die Erfahrung und Weisheit, die mir früher fehlte.»
Harfouch: Vom 50. nicht erschüttern lassen
Die Schauspielerin Corinna Harfouch findet, dass sich Frauen von ihrem 50. Geburtstag nicht beeindrucken lassen sollten. In diesem Alter wisse man schon so viel über sich als Frau, dass einen dieses Datum eigentlich nicht erschüttern können sollte, sagte Harfouch am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur.
In der Gesellschaft scheine es allerdings eine andere Meinung zu geben. «Die Meinung ist offensichtlich die, dass eine Frau mit 50 sich selbst aussortiert», dass sie nicht mehr so viel wert und nicht mehr so schön sei, sagte die Schauspielerin, die gerade den Film Giulias Verschwinden gedreht hat, in dem sie eine Frau an ihrem 50. Geburtstag spielt. Ihr eigenes Lebensgefühl sei derzeit, «die Dinge etwas leichter nehmen» zu wollen, betonte Harfouch, 55 Jahre alt.