So., 27.05.12

Sex sells 24.01.2010 Pop wird immer nackiger

Katy Perry (Foto)
Viel weniger geht kaum: Katy Perry (Mitte). Bild: dpa

Das Motto «Sex Sells» sollte schon immer für mehr Plattenverkäufe sorgen. Doch in jüngster Zeit werden die Outfits der Stars immer knapper. Künstler wie Beyoncé und Katy Perry zeigen immer mehr Haut.

Nackte Haut ist seit der Erfindung der Popmusik ein probates Mittel, mehr Platten zu verkaufen. Doch in jüngster Zeit hat der althergebrachte Marketingspruch «Sex Sells Music» augenscheinlich an Fahrt gewonnen. Immer nackter, immer provokanter präsentieren sich die Popstars und -sternchen: Nach den heiß diskutierten Straps-Shows von Beyoncé und Katy Perry während der Berliner MTV Europe Music Awards im November 2009 ging es am Wochenende im südfranzösischen Cannes munter weiter: Bei den NRJ Music Awards, der ersten großen Pop-Preisverleihung des Jahres, gab es reichlich Reizwäsche und noch mehr Haut zu sehen.

Kelly Rowland, früher beim Mädchentrio Destiny's Child, trat im hautengen Catsuit auf die Bühne, der ihre prallen Pobacken mehr betonte als bedeckte; Rihanna trug eine Art Mieder und eine Strumpfhose, die Strapse vorspiegelte; Laudatorin Dita von Teese zeigte sich als Ex-Pornostar standesgemäß in einer Art Negligé. Tänzer und Tänzerinnen räkelten sich regelmäßig halb- oder dreiviertelnackt, meist in knappsten schwarzen Höschen, Korsagen oder BHs auf der Bühne. Auffälliger Trend bei den Outfits: Schwarze Spitze dominierte die sexy Showeinlagen, darunter hautfarbener Stoff oder ein transparentes Nichts.

voc/news.de/dpa
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