Von news.de-Redakteurin Anne Meyer-Gatermann
Wer hat schon gern einen Oktopus auf dem Kopf? Hält vielleicht warm, ist aber auch ganz schön unpraktisch, vor allem, wenn er so viel quasselt. Wie man den klammernden Gesellen wieder loswird, erklärt uns die Sesamstraße - unser Clip-Tipp der Woche.
Schon dumm, wenn sich ein Oktopus auf den Kopf gesetzt hat. Der Saugnapf-Geselle sitzt fest und das ausgerechnet auf dem Kopf des amerikansichen Schauspielers Jake Gyllenhaal. Wie zum Teufel der Oktopus dahin gekommen ist? Egal. Das sind Dinge, die in der Sesamstraße eben einfach passieren.
Jedenfalls haben der Brokeback-Mountain-Star und der Oktopus in dem großartigen Video ein Problem. Aber dieses Problem eignet sich wunderbar, um Knirpsen am Fernseher das Wort «seperate» (zu deutsch: getrennt) deutlich zu machen. Ganz geschickt haben die Macher hinter dem Klamauk auch noch etwas Lebenshilfe versteckt: Manchmal ist es eben besser, wenn man sich trennt - wie bei Jack und dem zudringlichen Oktopus, der sich beeilt klarzustellen: «Für mich ist das auch kein Picknick, Jack.»
Es ist eine ungeheuer komische Angelegenheit, wie Gyllenhaal zwischen den Tentakeln hervorlugt und versucht, sich der unwillkommenen Kopfbedeckung zu entledigen. Ohne Blessuren ist die Trennung aber nicht zu machen: Der Oktopus verdreht sich im Gerangel einen Tentakel und will sich von Jack nicht mehr so recht trösten lassen. Hinterher ist Jack zwar etwas verstrubbelt, strahlt aber erleichtert und auch der blaue Meeresbewohner scheint zufrieden mit der neuen Bewegungsfreiheit zu sein. Wenn doch jede Trennung so viel Spaß machen würde.
Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=5IOYU4JUyr4&NR=1