Von news.de-Mitarbeiterin Denise Peikert
Zweimal Suchen bei Google setzt soviel CO2 frei wie das Erhitzen von Wasser für eine Tasse Tee. Das ist zwar immer noch energiesparender, als zur Informationsbeschaffung in die Bibliothek zu fahren. Aber auch im Netz geht es klimafreundlicher.
Der junge Wissenschaftler geriet sofort in Bedrängnis. Zwei Suchanfragen bei Google setzen 15 Gramm CO2 frei, hatte er ausgerechnet. Genauso viel entsteht, wenn man Wasser für eine Tasse Tee kocht. Doch Alexander Wissner-Gross von der Harvard Universität sei nicht objektiv: Schon immer setze er sich für GreenIT, also umweltschonende Informationstechnologie, ein. Und außerdem, so Google, würden bei einer Suchanfrage nur 0,1 Gramm CO2 freigesetzt werden.
Trotzdem: 2008 verbrauchten Rechenzentren in Deutschland mehr als zehn Terawattstunden - soviel, wie vier mittelgroße Kohlekraftwerke in einem Jahr produzieren. Es gibt Suchmaschinen, die versuchen, den Energieverbrauch ökologisch auszugleichen. Zum Beispiel, in dem sie Bäume pflanzen, Werbeeinnahmen spenden oder einfach nur «grüne» Seiten durchsuchen.
Spenden für den wohltätigen Zweck
Mit Dofair können Nutzer unter anderem bei Google, bei Amazon und Ebay nach Produkten suchen. Kaufen sie eines der von der Suchmachine gefundenen Produkte, so zahlen die Händler eine Provision an Dofair. 90 Prozent der so generierten Einnahmen spendet die von Studenten der Universität Paderborn entwickelte Plattform an wohltätige Organisationen, zum Beispiel an den Deutschen Kinderschutzbund.
Ähnlich funktioniert Benefind. Das Unternehmen durchsucht das Web mithilfe von Microsofts Bing und spendet alle Überschüsse, die durch Beteiligung an den Werbeeinnahmen bei Bing generiert werden. Der Nutzer darf sich sogar aussuchen, wohin das Geld geht: Care, die SOS-Kinderdörfer oder die Uno-Flüchtlingshilfe sind drei der Partner von Benefind.
Afroo wird von einer Gruppe deutscher Studenten betrieben. Alle Einkünfte werden zum Bau von Schulen in Afrika verwendet. Bisher arbeitete Afroo mit Unicef zusammen, bald fließen die Einnahmen an den Verein Viva Humanidad. Die Suchergebnisse liefert hier Yahoo.
Restlos jeden Cent seiner Einnahmen spendet auch der Amerikaner David Krasnow an verschiedene wohltätige Organisationen, darunter die Rainforest Alliance, die sich für den Erhalt bedrohter Ökosysteme einsetzt. Krasnow betreibt EcoSearch in seiner Freizeit und ist deswegen nicht auf ein funktionierendes Geschäftsmodell angewiesen. Die Suchergebnisse kommen vom englischsprachigen Google.
1000 Suchanfragen für zwei Bäume
Der britische Dienst Ecocho durchsucht das Web mithilfe von Yahoo und pflanzt für je 1000 Suchanfragen zwei Bäume. Die Suchmaschine selbst arbeitet angeblich CO2-neutral und ist, ähnlich wie das deutsche Angebot Forestle, auch in schwarz statt weiß verfügbar: Der dunkle Hintergrund verbraucht auf Röhrenmonitoren weniger Energie.
Nur wer «grün» ist, wird durchsucht
Rivva ist eigentlich ein Nachrichtenaggregator, der auswertet, welche Artikel von Onlinemedien oder aus Blogs gerade besonders viel Resonanz im Netz finden und die beliebtesten auflistet. Rivva Nachhaltig durchsucht nur Seiten, die die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit behandeln.
Umlu liefert nach dem Grad der Nachhaltigkeit sortierte Suchergebnisse: Der deutsche Dienst nutzt Google, wählt aber per Hand die umweltfreundlichsten Webseiten aus. Die werden bei einer Suchanfrage ganz oben angezeigt. In die Umlu-Liste aufgenommen werden Unternehmen oder Projekte, die eine nachhaltige Politik betreiben oder die bei ihren Produkten auf Umweltschutz achten.
Nach umweltfreundlichen Produkten und Diensleistungen sucht EcoSeek. Zum Beispiel findet man hier einen Ratgeber, wie man seine Hochzeit ökologisch korrekt feiert. Bisher ist der Dienst aber nur in englisch verfügbar.
bjm/reu/news.de
So,so. 2x gooceln=!Tasse Tee, Rechenaufgabe. Wieviel Tassen Tee sind eine mal mit dem schweren Dienstwagen nach Spanien in den Urlaub? Rechenaufgabe für Regierungsmitglieder. Wieviel Tassen Tee sind 1 X Assel=? Das google den Globalisierungs Bilderbergern stört, dürfte auf der Hand liegen. Besser ist eine Suchmaschiene von Microsoft, Der ist nähmlich bei den globalisierungs Playern. Alles im Griff? Im übrigen gab as da mal eine sehr interessante Sendung über diese Betrügereien mit dem , 1 Kasten Bier0== qm Wald. Auf diese faule Tour werden viele Teetrinker verarscht.
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