Ein Schock-Rocker geht auf die Knie
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Conrad Murray, Leibarzt von Michael Jackson, wird wohl wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, Marilyn Manson hat sich verlobt und Lady Gaga erfüllt sich einen Traum. Die Promi-News des Tages.
Neues im Fall Michael Jackson
Conrad Murray (56), Leibarzt von Michael Jackson, muss angeblich mit einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung rechnen. Die Polizei von Los Angeles habe ihre Untersuchungen zum plötzlichen Tod des Popstars im vergangenen Juni Ende des Jahres abgeschlossen, berichtete die Internetseite TMZ unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der Fall werde dem Staatsanwalt vermutlich binnen einiger Wochen vorgelegt.
Eine Anklage des Mediziners sei aufgrund der «extrem gründlichen» Ermittlungen so gut wie sicher, sagte ein Informant. Der Fall gestalte sich jedoch schwierig. Murray habe keine Gesetze gebrochen, als er Jackson das Narkosemittel Propofol verabreichte. Der mit 50 Jahren gestorbene Künstler soll das Präparat als Schlafmittel genutzt haben. Murray müsse grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden, so TMZ.
Marilyn Manson kommt unter die Haube
Marilyn Manson (41), US-Sänger, und die Schauspielerin Evan Rachel Wood (22) sind nach einem Bericht des US-Magazins People verlobt. Der Schockrocker habe bei einem Auftritt in Paris am Montag um die Hand der 22-Jährigen angehalten, schrieb das Blatt unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle. Die Sprecher der beiden äußerten sich bislang nicht zu dem Bericht.
Manson und Wood wurden erstmals 2006 ein Paar, trennten sich dann aber rund zwei Jahre später. Nach einer kurzzeitigen Versöhnung gingen sie erneut auseinander, bevor sie ihrer Beziehung eine weitere Chance gaben. Im vergangenen Jahr hatte Manson laut People verraten, dass er wegen der Trennung von Wood am Boden zerstört gewesen sei und sie ständig angerufen habe. Der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Brian Hugh Warner heißt, war zuvor mit der Burlesque-Tänzerin Dita Von Teese verheiratet.
Lady Gaga im Duett mit Boy George
Lady Gaga (23), Popstar, steht offenbar vor der Erfüllung eines ihrer Kindheitsträume: Bei ihrem Konzert in der Londoner O2-Arena im Februar will die Künstlerin ein Duett mit ihrem Kollegen Boy George singen. Eine nicht näher genannte Quelle sagte der Zeitung Sun: «Gaga war schon immer ein Fan. Jetzt, wo er sein Leben wieder im Griff hat, ist es die perfekte Möglichkeit, etwas mit ihm zu machen.»
Die Popdiva habe stets betont, welchen Einfluss der einstige Frontmann der Band Culture Club in ihrer Jugend auf sie gehabt habe. Beide Künstler teilen zudem den Hang zu exzentrischen Auftritten und Kostümierungen. Boy George hatte zuletzt international mit seiner Verurteilung wegen Freiheitsberaubung für Schlagzeilen gesorgt. Er war im Dezember 2008 zu 15 Monaten Haft verurteilt worden, weil er nach Überzeugung des Gerichts 2007 einen Callboy bei einem Nackt-Fotoshooting an ein Bett gekettet und geschlagen haben soll. Nach vier Monaten kam er im Mai vorzeitig auf freien Fuß.
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