Suchen, finden, Gutes tun
Wollen Sie wissen, wie es bei dem Thema weitergeht?Wir informieren Sie gerne kostenlos.
Von news.de-Redakteur Florian Blaschke
Artikel vom 01.01.2010
Gerade jetzt in der Weihnachtszeit überlegen viele Menschen, ob sie nicht der ein oder anderen Hilfsorganisation etwas Geld spenden sollen. Dabei lässt sich auch abseits der Feiertage Gutes tun, jeden Tag etwa bei der Suche im Internet.
«Mit jeder einzelnen Suchanfrage unterstützen Sie eine Hilfsorganisation Ihrer Wahl!» – so das Versprechen der Suchmaschine benefind.de. Suchen und helfen? Klingt gut. Doch wie funktioniert das?
Ziemlich einfach: Das soziale StartUp-Unternehmen benefind.de spendet all seine Überschüsse an anerkannte Hilfsorganisationen. Gesucht wird mit Hilfe von Bing, der Suchmaschine von Microsoft, für den User also ändert sich eigentlich nicht viel, es sei denn, er ist eine andere Suchmaschine gewohnt.
Natürlich fragt man sich nun, wieviel denn hängen bleibt, wenn man etwa sein Auto verkaufen, in den Urlaub fliegen oder Informationen abfragen will. Ein halber Cent pro Suchanfrage, teilt das Unternehmen mit. Was wenig klingt, läppert sich. Nur zum Vergleich: Über Google, den Maktführer unter den Suchmaschinen, soll 2004 (!) etwa 150 Millionen Mal pro Tag gesucht worden sein. Das entspräche bereits 750.000 Euro. Und Experten halten die Google-Zahlen sogar noch für deutlich untertrieben.
Der Clou bei benefind.de: Mithilfe eines Dropdown-Menüs kann man selbst entscheiden, welche der Organisationen – darunter etwa Care, die SOS-Kinderdörfer oder die Uno-Flüchltingshilfe – man mit seinen Suchanfragen unterstützten möchte. Wählt man nichts aus, wird verteilt.
Wer nun aber doch nicht von Google lassen kann oder will, dem sei eine Alternative empfohlen, die zumindest hilft, Strom zu sparen: Blackle, ein Google-Ableger mit schwarzem Hintergrund. Strom sparen? Auch hier ist das System einfach, denn weiße Pixel, wie sie bei Google dominieren, verbrauchen einfach mehr Strom als schwarze. Und ob man nun die 150.000 Millionen Anfragen an Google nimmt oder das eigene Nutzerverhalten, einfacher kann man kaum Gutes tun. Tag für Tag.
news.de
Zum Thema
Thema verfolgen »
Artikel kommentieren
Kein Geld für Silvester in Sydney? Keinen Teleporter, um sich von Party zu Party zu beamen? Im Internet kann man dennoch mehr ...
Wortgefechte am Computer: Auf www.lunchtimers.com treffen sich Freunde der mehr ...
Wer gibt noch Antworten auf ethische Fragen? Die Kirche, Politik, die Gewissensfrage im SZ-Magazin? Vielleicht. Auf jeden Fall mehr ...
Das Internetportal Wikileaks ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Noch, denn kürzlich hat es mit zwei brisanten mehr ...
Wenn einem das Leben mal wieder übel mitspielt, möchte man manchmal schreien. Oder aber man nimmt's leicht. Wie bei unserem mehr ...
Spätestens seit Moses' Zehn Geboten wissen wir: Der Mensch steht auf Listen. Allen Fans von Top-Ten-Aufstellungen gilt unser mehr ...
Wer schon einmal versucht hat, per Hand eine anständige Unfallskizze für die Versicherung anzufertigen und mehr ...
Wie verdienen wir Geld mit digitalen Büchern? Das ist eine der größten Sorgen der Verlage mehr ...
Neun Monate vor dem Start geht die Webseite der Deutschen Botschaft in Pretoria zur Fußball-WM mehr ...