Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré
Seit zwei Wochen gibt es täglich Neuigkeiten aus dem Leben von Tiger Woods. Heute: Seine Frau soll gefordert haben, dass er den Golfsport aufgibt. Nur dann würde sie der Ehe eine zweite Chance geben.
Erst hieß es, Elin Nordegren wolle nichts mehr mir ihrem der Untreue überführten Ehemann zu tun haben. Ihr Auszug und der Kauf einer Villa in Schweden - alles deutete auf ein baldiges Ende der Ehe hin. Doch nun sollen Woods' Hoffnungen auf eine Versöhnung nicht ganz vergebens gewesen sein.
Laut der englischen Boulevard-Zeitung The Sun könnte sich das ehemalige Model unter bestimmten Bedingungen vorstellen, der Ehe eine zweite Chance zu geben. Trotz der öffentlichen Demütigung wolle sie ihren Kindern zuliebe an der Ehe festhalten. Allerdings nur, wenn Woods sich vollständig aus dem Golfsport zurückzieht.
Dieser soll seiner Frau zuvor versichert haben, alles zu tun, um sie zu halten. Nordegren soll daraufhin eine Liste mit ihren Wünschen erstellt haben. Unangefochtene Nummer 1 soll der Wunsch nach dem sofortigen Karriereende sein.
«Das Einfachste, das Elin tun könnte, wäre, die Kinder zu nehmen und sich von Tiger scheiden zu lassen. Finanziell müsste sie sich nie mehr Gedanken machen», so ein Freund Nordegrens. Die Aufgabe seiner Karriere würde Nordegren zeigen, dass es ihm wirklich ernst sei, erklärt der Freund die Forderung.
Im Falle einer Scheidung könnte die Schwedin bis zu 100 Millionen Dollar Abfindung erhalten, schätzen Experten. Woods, der seit seinem 2. Lebensjahr Golf spielt, hat im Laufe seiner Karriere bereits über eine Milliarde Dollar verdient.
Laut der nicht namentlich genannten Quelle soll sich der 33-Jährige bereit erklärt haben, auf die Forderungen seiner Ehefrau einzugehen. «Sie haben sich darauf geeinigt, es noch einmal miteinander zu versuchen und ihre Ehe zu retten. Es wird aber Elin sein, die den Ton angeben wird. Und es wird viel Zeit vergehen, bevor Tiger wieder um die Welt reist, um an Golfturnieren teilzunehmen - außer Elin begleitet ihn auf Schritt und Tritt», so der Freund.
Nach aktuellem Kenntnisstand ist von 13 Geliebten, darunter zwei Porno-Darstellerinnen, die Rede. Zwei der Frauen sollen von einer Escort-Firma bezahlt worden sein. Dies wirft Fragen auf, ob es sich gar um Prostituierte gehandelt hat. Laut einiger Quellen soll Woods versucht haben, sich das Schweigen von einigen der Damen zu erkaufen. Rachel Uchitel, die als «Haupt-Affäre» gilt, soll zwei Millionen Dollar erhalten haben.
Kellnerin Jaimee Grubbs, die laut eigener Aussage 31 Monate mit Woods verbandelt war, hat sich nun im Fernsehen bei dessen Frau entschuldigt. Ihr täte die ganze Sache entsetzlich leid. Sie fügte allerdings hinzu: «Wenn ich es nicht gewesen wäre, dann wären es andere Mädchen gewesen», so Grubbs.
juz/reu/news.de