Erst hieß es, Tiger Woods sei in einen schweren Autounfall verwickelt und habe ernste Verletzungen erlitten. Dann ruderte sein Management zurück und nannte es einen leichten Unfall. Nun mehren sich Gerüchte, der Unfall sei in Wahrheit ein Ehestreit gewesen.
Der nächtliche Autounfall von Tiger Woods bleibt auch 48 Stunden nach dem Crash des Golf-Superstars vor seiner Haustür in Florida ein großes Rätsel. In einer Erklärung auf seiner Website teilte Woods mit, dass er allein die Verantwortung für den Vorfall übernehme. «Das ist mein Fehler, und es ist offensichtlich beschämend für meine Familie und mich», erklärte Woods. «Ich bin auch nur ein Mensch und nicht perfekt. Ich werde sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.» Das schnelle Handeln seiner Frau nannte er heldenhaft.
Trotz Anfrage der Polizei schwieg der 33 Jahre alte Multimillionär bis zum Sonntag (Ortszeit) weiter zu den geheimnisvollen Umständen des Unfalls, der sich um 2.25 Uhr am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) ereignete. Die Folge waren Mutmaßungen über den tatsächlichen Tathergang.
«Woods schweigt und gleichzeitig verselbstständigen sich die Spekulationen», schrieb die New York Times. «Tiger muss sich den Fragen stellen», betitelte der San Francisco Chronicle seine Kolumne. Aber der gebürtige Kalifornier blockte nach Angaben der Zeitung Orlando Sentinel erneut Beamte ab. Woods' Manager Mark Steinberg soll ihm geraten haben, erst am Sonntag (Ortszeit) zusammen mit seiner schwedischen Ehefrau Elin Nordegren Fragen zuzulassen.
Medien wie tmz.com berichten, dass Woods und seine Ehefrau, das Model Elin Nordegren, in einen heftigen Ehestreit geraten waren. Ursache des Streits sollen die Gerüchte über eine angebliche Affäre Woods' gewesen sein, über die das amerikanische Boulevardblatt The National Enquirer zwei Tage zuvor berichtet hatte. Daraufhin soll Nordegren ihren Mann mit einem Golfschläger gejagt und mehrfach auf sein Auto eingeschlagen haben. Der 33-Jährige habe deshalb die Kontrolle über seinen Wagen verloren.
Die Polizei hatte sich schon seit Freitagabend vergeblich bemüht, mit dem populären und beliebten Sportler zu reden. Der Weltranglistenerste war mit seinem Cadillac-Geländewagen in der Nähe seines Grundstücks von der Straße abgekommen: Das Auto streifte einen Hydranten und prallte danach gegen einen Baum. Es hatte 13 Stunden gedauert, bevor sein Management Entwarnung gab, dass der Superstar keine schweren oder gar lebensgefährlichen Verletzungen erlitten hat.
Mit Gesichtsverletzungen war er in ein Krankenhaus gebracht worden. Zunächst hatten US-Medien berichtet, er sei bei dem Unfall schwer verletzt worden. Bei dem Aufprall aber, bei dem die Airbags nicht auslösten, zog sich der Sportler Schnittwunden im Gesicht zu.
Woods wurde umgehend in die nächste Klinik gebracht, behandelt und wenige Stunden später «wieder in guter Verfassung entlassen», wie sein Sprecher und das Health Central Hospital von Ocoee in einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt hatten. Die ersten Helfer waren in weniger als zwei Minuten am Unfallort eingetroffen. Zu dem Zeitpunkt habe Woods' Ehefrau den Golfprofi bereits aus dem Wagen gezogen. Um ihren halb bewusstlosen Mann zu befreien, habe sie die Rückscheibe mit einem Golfschläger eingeschlagen.
Nach ersten Untersuchungen der Polizei war kein Alkohol im Spiel, auch keine überhöhte Geschwindigkeit. Dass die Airbags nicht ausgelöst haben, könnte ein Indiz dafür gewesen sein, dass der Golfprofi keinesfalls zu schnell unterwegs war. Die Polizei sicherte am Unfallort Spuren für die Ermittlungen.
Woods lebt in der exklusiven und streng bewachten Gemeinde Isleworth in der Nähe von Orlando in Florida. Dort wohnen etliche Firmenchefs und auch Sportstarts wie Basketballer Shaquille O'Neal. Er ist einer der erfolgreichsten Golfspieler der Sportgeschichte. Seit Beginn seiner Profikarriere 1996 gewann er mehr als 80 internationale Turniere, darunter 14 sogenannte Majors. Zuletzt siegte Woods Mitte November beim Australian Masters. Wegen einer Knieoperation im vergangenen Jahr musste er acht Monate lang pausieren.
Zudem ist der Sohn eines inzwischen gestorbenen amerikanischen Kriegsveterans und einer thailändischen Mutter die Golf-Werbe-Ikone schlechthin. Ohne Woods, dessen Jahressalär aus Werbeverträgen und Siegprämien auf 100 Millionen Dollar geschätzt wird, könnten nicht so viele TV-Gelder erlöst werden, wie sie weltweit ausgeschüttet werden, wenn der «Global Player» ein Turnier spielt. Woods genießt weltweit ein hohes Ansehen; er hat Stiftungen auch zum Wohle von Kindern gegründet und in seiner einmaligen sportlichen Karriere bisher 82 Turniere gewonnen - inklusive der 14 Major-Titel.
Wenn mich Kriegsminister von Gutenberg frage würde, würde ich ihm sagen: Raus aus Afghanistan!!! Subito! Und belügt uns nicht länger! Deutsche Soldaten verteidigen dort weder die Bundesrepublik, noch das afghanische Volk, auch nicht die Demokratie, sondern die Profite der Drogenbosse und der deutschen Militärindustrie! Sollen dafür junge Männer ihr Leben und wir unsere Steuergelder lassen? Herr Minister von Gutenberg, lesen Sie mal nach, warum der leitende US- Beamte in Afghanistan, Matthew Hoh,im Sept. 09 seinen Dienst quittiert hat: "Ich sehe keinen Sinn mehr" (in "Die Zeit" Nr. 47)
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