Balanceakt mit Todesfolge
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Von news.de-Redakteur Florian Blaschke
Artikel vom 24.11.2009
Walter Wick muss eine Menge Geduld haben. Anders ist das Experiment nicht zu erklären, dem wir in dieser Woche unseren Clip-Tipp verdanken. Ein Experiment, für dessen Aufbau Wick eine Woche gebraucht und dessen Abbau eine kleine unschuldige Ente das Leben gekostet hat.
Schauen Sie sich das Foto zu diesem Artikel einmal genau an. Vergrößern Sie es ruhig. Das, was Sie sehen, ist ein Experiment, aufgebaut von Walter Wick. Wick hat auf einen einzigen Legostein, ganz unten und blau in der Mitte zu sehen, 117 Objekte gestapelt – und ins Gleichgewicht gebracht. Alles nur für ein einziges Foto, das er für das Kindermuseum des Wissenschaftszentrums von Connecticut in Hartford aufgenommen hat. Mächtig viel Arbeit für einen kurzen Moment.
Und die hat, so schreibt Wick auf seiner Facebook-Seite, eine ganze Woche gekostet, eine Woche Versuch und Irrtum, eine mit vielen Zusammenbrüchen, womit auch Wicks Nerven gemeint sein könnten, aber wohl nicht gemeint sein dürften. Schlussendlich nämlich hat er es geschafft und das reichlich unwahrscheinliche Gebilde fertiggestellt, nach einem Vorbild von 1890, wie er weiter schreibt.
Das Video zeigt im Zeitraffer, wie Wick das Kunststück vollbracht hat. Und es zeigt, dass nicht nur der Aufbau eine Menge Mühe gekostet hat, auch der Versuch, sein Experiment wieder zum Einsturz zu bringen, war schwieriger, als gedacht. An ihm scheitern nicht nur ein Roboter, ein Augapfel und ein Fußball – er kostet auch eine unschuldige Ente das Leben.
ped/reu/news.de
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