Rihanna hat zum ersten Mal in einem Interview über die Prügelattacke durch ihren Ex-Freund Chris Brown gesprochen. Demütigend fand sie die Veröffentlichung des Polizeifotos, welches ihr geschwollenes Gesicht zeigte.
Die Popsängerin Rihanna ist auf sich selbst wütend, weil sie vorübergehend wieder zu ihrem prügelnden Ex-Freund Chris Brown zurückgekehrt ist. «Es ist fürchterlich. Er ist die Person, die ich liebe. So bedingungslos liebe, dass ich zurückging», sagte Rihanna dem US-Sender ABC. Für junge Frauen, die unter häuslicher Gewalt litten, sei dies die falsche Botschaft. Inzwischen hat sie sich wieder von Brown getrennt.
Zudem fand sie es demütigend, dass das Polizeifoto ihres geschlagenen und geschwollenen Gesichts an die Öffentlichkeit gelangte. «Es war erniedrigend. Das ist ein Foto, das man niemandem zeigen würde. Ich hatte das Gefühl, dass ich missbraucht wurde. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Leute im Internet darüber lustig machten - dabei war es mein Leben. Ich war sehr enttäuscht, vor allem als ich herausfand, dass angeblich zwei Frauen das Foto an die Presse gegeben haben», sagte sie dem US-Magazin Glamour.
Ihre Freunde und ihre Familie hätten sie während der Zeit sehr unterstützt. Trotzdem sei es hart gewesen. «An einem Punkt steht man alleine da. Es ist ein sehr einsamer Ort - keiner kann das wirklich verstehen. Da kommt man dann Gott ganz nahe», so Rihanna.
Der Rapper Chris Brown hatte Rihanna im Februar in einem Wagen angegriffen. Er schlug auf sie ein, biss sie und soll sie sogar gewürgt haben. Wegen der Tätlichkeiten war er zu einer Bewährungsstrafe und Gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden.
Am 20. November wird Rihannas viertes Album Rated R veröffentlicht. Rihanna hatte 2005 ihre erste Platte Music Of The Sun herausgebracht, es folgten A Girl Like Me (2006) und Good Girl Gone Bad (2007). Ihr Hit Umbrella stand rund um den Globus an der Spitze der Charts.
Rapper Chris Brown will aus seinen Fehlern lernen und den Skandal um seine Prügelattacke auf Exfreundin Rihanna hinter sich lassen. Nach dem Vorfall im Februar wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. In einem Interview des Musiksenders MTV sagte der Rapper, er sei über sein Ansehen in der Öffentlichkeit verwirrt. Er wisse, dass seine Fans ihn «lieben und unterstützen». Zugleich sei ihm aber auch klar, dass es viele gebe, die ihn am liebsten im Gefängnis sehen würden. Am 15. Dezember veröffentlich Brown sein drittes Album, Graffiti.
nak/juz/news.de
Diese Dame kenne ich nicht. Versuchen wir trotzdem mal eine Prognose: Die Dame wird sich wieder einen prügelnden Gefährten heraus suchen und zwar einen, der sie mehr prügelt und erniedrigt, als der Vorgänger. Das ist nicht mein Frauenbild, sondern meine Erfahrung. Da nützt keine Beratung und auch keine Beteuerung der Frau, sie wiederholen ihren Erfolg, bis der Neue übertreibt.
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