Von news.de-Redakteurin Julia Zahnweh
Eine ehemalige Pornodarstellerin wirft Sandra Bullock vor, ihr ihre Tochter wegnehmen zu wollen. Der Star, der mit dem Vater der Fünfjährigen verheiratet ist, wolle das Kind nur haben, weil sie selbst keins bekommen könne, so die leibliche Mutter.
Der frühere Pornostar Janine Lindemulder will ihr Kind zurück und legt sich dafür mit Sandra Bullock an: Denn ihre Tochter Sunny lebt derzeit bei der Hollywood-Schauspielerin. Sie ist mit Sunnys Vater Jesse James verheiratet, der das derzeitige Sorgerecht für die Funfjährige besitzt, weil Linemulder bis vor kurzem wegen Steuerflucht hinter Gittern gesessen hatte. James und Bullock wollen aber Sunny weiterhin bei sich behalten und haben das alleinige Sorgerecht beantragt, wie aus einem Antrag bei Gericht hervorgeht. Sie glauben, dass ihre leibliche Mutter nicht im Stande ist, sich gut um Sunny zu kümmern.
«Es ist meine Tochter. Ich bin die beste Mutter, die man sich vorstellen kann», lobte Lindemulder sich selbst in der US-Sendung Good Morning America und fordert, dass James und Bullock ihr ihre Tochter wieder zurückgeben sollen. «Was gibt ihr (Bullock) das Recht, mir meine Tochter wegzunehmen?», fragt die 40-Jährige in der Sendung und behauptet, dass Bullock Sunny nur behalten wolle, weil sie selbst keine Kinder bekommen können.
Bullock dagegen schildet in einem Brief an einen Richter, dass Lindemulder nicht in der Lage sei, für Sunny zu sorgen. Sie würde ihre Tochter vernachlässigen und Drogen nehmen, warf der Hollywoodstar der leiblichen Mutter vor. Sie dagegen hätte in den letzten Monaten zahlreiche lukrative Filmangebote ausgeschlagen, um sich um ihre Stieftochter zu kümmern.
«Mir ist bewusst, dass Janine behauptet, dass ich das Kind will, weil ich selbst keine Kinder habe, doch das könnte nicht weiter entfernt von der Wahrheit sein», soll Bullock der US Weekly zufolge in dem Brief an den Richter geschrieben haben.
Lindemulder will diese Anschuldigungen jedoch nicht auf sich sitzen lassen und wirft Bullock vor, überhaupt nicht zu wissen, was in ihrem Hause vorgehe und lädt Bullock ein, einfach mal bei ihr zu Hause vorbeizukommen. «Ich koche uns etwas und wir sitzen beisammen, einfach zwei Frauen», schlug sie Bullock via TV vor.
Gleichzeitig gibt die ehemalige Pornodarstellerin aber zu, in der Vergangenheit Drogen genommen und «sehr schlimme Entscheidungen» getroffen zu haben. Nach ihrem Gefägnisaufenthalt habe sie sich nun geändert, beteuert sie. Und verdiene es, dass sie sich wieder um ihre Tochter kümmern dürfe. Sie fühle sich von Bullock «zutiefst verletzt». Wann das Gericht über die Zukunt von Sunny entscheiden wird, ist noch nicht bekannt.