Google geht beim Datenschutz in die Offensive und bemüht sich mit einer neuen Anwendung um mehr Transparenz. Der Internet-Dienstleister hat das «Google Dashboard» freigeschaltet, das dem Nutzer sagen soll, was Google weiß.
Das Dashboard - englisch für Armaturenbrett - zeigt an, bei welchen Google-Diensten man angemeldet ist und welche Daten dort gespeichert sind. Registrierte Nutzer haben die Option, ihre Daten zu ändern. Zu den aufgelisteten Konten gehören je nach Nutzung etwa der E-Mail-Dienst GoogleMail, die Bildverwaltung Picasa oder das Videoportal Youtube. Der Suchmaschinen-Gigant steht wegen des Umgangs mit Nutzerdaten immer wieder in der Kritik.
Als weltweit tätiges Unternehmen könne Google den unterschiedlichen Erwartungen an Datenschutz nur gerecht werden, wenn man den Nutzern Wahlmöglichkeiten lasse, sagte der Google-Datenschutzbeauftragte für Deutschland, Per Meyerdierks. Mit Hilfe der neuen Anwendung könnten User ihre Angaben nun leichter verwalten und auf Wunsch für mehr Privatsphäre sorgen.
Entwickelt wurde das Dashboard von Google-Spezialisten in München und Zürich. Es ist in 17 verschiedenen Sprachen verfügbar. Inwieweit sich Google etwa die Speicherung sogenannter IP-Adressen zunutze macht, geht aus der neuen Anwendung nicht hervor. «Das sind sicherlich Themen, über die wir aktiv nachdenken», sagte der Leiter des Google-Entwicklungszentrums München, Wieland Holfelder. Mit den Internet-Protokoll-Adressen kann jeder Rechner im Internet eindeutig identifiziert werden.
Auch Facebook will Datenschutz verbessern
Auch Facebook kündigte an, die Datenschutz-Bestimmungen des sozialen Netzwerks verbraucherfreundlicher formulieren zu wollen. Erstmals soll ausdrücklich erwähnt werden, dass Facebook Standortdaten nutzen will. Damit könnte das Netzwerk zum Beispiel Werbung passend zum Wohnort der Nutzer platzieren.
Zuletzt hatten mehrere Fälle von Datenlecks im Internet für Aufregung gesorgt. So waren Daten von Nutzern des Online-Netzwerks SchülerVZ über eine technische Schwachstelle ausgelesen und weitergegeben worden. Beim Online-Buchhändler libri.de/dp waren zeitweise mehr als 500.000 Kundenrechnungen mit Hilfe eines kleinen Tricks einsehbar.
Das ist doch eine reine Farce ! Das was ich da ändern kann, tut jeder, der sich nur etwas google misstraut und seine Einstellungen mal durchliest. Dass diverse Webseiten im Cache von Google über Jahre rumliegen, das ist das große Problem, nicht das andere. Jetzt kann ich mein Webprotokoll löschen, prima, ist es gelöscht oder wird es nur nicht angezeigt ???? Man sollte seine eigenen Daten mit einem RSA Key versehen können, wenn ich den zerstöre kommt nur noch Mist raus und Google kann damit nichts mehr anfangen.
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