Neuer Standort Das Highfield-Festival zieht nach Großpösna

Highfield (Foto)
Gute Laune beim Highfield: Darauf hoffen Fans und Veranstalter im nächsten Jahr in Großpösna. Bild: news.de

Von news.de-Redakteur Michael Kraft
Ostdeutschlands größtes Indierock-Festival hat eine neue Heimat gefunden: Das Highfield wird ab 2010 in Großpösna in der Nähe von Leipzig stattfinden.

Das gab der Veranstalter Semmel Concerts bekannt. Für das Festival, das in diesem Jahr 25.000 Zuschauer anlockte, musste ein neuer Standort gesucht werden, weil der Pachtvertrag in Hohenfelden (Thüringen) nicht verlängert wurde. Dort hatte das Festival seit 1998 stattgefunden.

Die Gemeinde Großpösna hatte am Donnerstag zugestimmt, dem Event eine neue Heimat zu geben, nun hat sich auch der Veranstalter entschieden. Am Mittwoch werden die Verträge unterschrieben. Die Konzerte werden auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See über die Bühne gehen. Das neue Gelände bietet mehr Platz - deshalb ist denkbar, dass das Highfield 2010 noch größer wird.

«Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, ein solches Veranstaltungshighlight für das Leipziger Neuseenland gewinnen zu können und erhoffen uns damit natürlich auch positive Auswirkungen auf die Entwicklung der touristischen Angebote und das Image unserer Region», sagt die Großpösnaer Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch. Sie versprach die volle Unterstützung der Gemeinde für das Festival.

Highfield-Festival
Ein spektakuläres Finale

Auch Dieter Semmelmann, Geschäftsführer vom Veranstalter Semmel Concerts, ist mit der Entscheidung sehr zufrieden: «Wir haben mit Großpösna eine Gemeinde gefunden, die sich mit viel Engagement für das Highfield Festival einsetzt. Man hat uns in Großpösna zunächst sehr genau unter die Lupe genommen, um uns jetzt um so mehr mit voller Kraft zu unterstützen. Die wunderschöne Lage und die positiven Reaktionen aus der Region haben letztendlich den Ausschlag für unsere Entscheidung gegeben. Wir sind überzeugt davon, dass sich auch die Festivalbesucher hier absolut wohlfühlen werden.»

mik/news.de

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