Kabarettist Dieter Nuhr ist im November und Dezember mit vier neuen Live-Shows im ZDF zu sehen. Neu dabei ist vor allem, dass die Zuschauer direkt in die Sendung eingreifen können. Interaktiv, per Twitter, E-Mail oder Skype.
«Bei Nuhr so geht es um nichts weniger als die Lage der Nation», sagt Nuhr. Dabei wolle er sich «Nebensächlichkeiten wie der Bundesregierung und der Weltwirtschaft» ebenso widmen wie den großen Themen «Amokrentner» oder «Brustimplantate».
Eine Redaktion arbeite ihm zentrale Inhalten zu, am Tag der Sendung erarbeitet er dann daraus die Themen der Show: «Am wenigsten Ahnung habe ich von Boulevard-Geschichten, da muss man mir die Namen neben die Bilder schreiben», sagt der 49-Jährige. Zusätzliches Material für die Sendung soll von den Zuschauern kommen, die sich per Twitter, E-Mail oder Skype in die Sendung einbringen können. «Ich hoffe ja nur, dass meine Redaktion da gut vorsortiert.»
Mehr als sonst bei seinen Fernsehauftritten will Nuhr dabei auf die Improvisation setzen. «In meinen Bühnenprogrammen improvisiere ich anstatt von Zugaben, also traue ich mir das schon zu.» Wirklich vorbereiten könne man sich darauf aber nicht.
Sendetermine von Nuhr so sind am Dienstag (3. November, 10. November, 1. Dezember und 8. Dezember), jeweils um 22.45 Uhr im ZDF.
bla/seh/news.de/ddp
Wie der bewundernswerte Dieter Nuhr einem Schwachkopf wie Johann König eine Plattform bieten kann, bleibt völlig unerfindlich.
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