Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré
Knapp vier Monate sind seit dem Tod von Michael Jackson vergangen. Während man sich ab heute in This is it die letzten Monate im Leben des King of Pop ansehen kann, versuchen Jacksons Kinder weiter über den Verlust ihres Vater hinwegzukommen.
Das Leben geht weiter - ein Spruch, der schmerzhaft, weil wahr ist. Ein Spruch, den viele Fans von Michael Jackson, aber vor allem Freunde und Familie des verstorbenen King of Pop einsehen mussten.
Im Laufe seines Lebens konnte Michael Jackson zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 22 American Music Awards, entgegen nehmen. In diesem Jahr wurde er posthum für fünf weitere American Music Awards nominiert. Am 22. November könnte Jackson beispielsweise mit dem Preis als Künstler des Jahres ausgezeichnet werden oder für sein 2003 erschienenes Album Number Ones, das in diesem Jahr bislang 1,9 Millionen Mal verkauft wurde, den Preis für das populärste Rock/Pop-Album gewinnen. Die Gewinner werden per Online-Abstimmung von den Fans bestimmt. Was wohl bedeutet, dass Michael Jackson mit Sicherheit in der ein oder anderen Kategorie als Gewinner hervorgeht.
Neben seiner Kunst lebte Michael Jackson seit Mitte der 1990er Jahre fast ausschließlich für seine Kinder. Nach dem Tod ihres Vaters stehen sie nun immer mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Nicht zuletzt der Auftritt von Paris Jackson bei der Trauerfeier ihres Vater, löste heftige Debatten über die allzu gut bekannte Vermarktungsmaschinerie von Clan-Chef Joe Jackson aus. In den vergangenen Monaten sprach er nicht gerade wenig über seine berühmtesten Enkel. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, ihre Talente hervorzuheben. So beobachte er Paris oft und könne schon jetzt sagen, dass sie «vielleicht mal irgendetwas machen will». Der kleine Blanket könne «wirklich tanzen».
Auch LaToya Jackson sprach über die Star-Qualitäten ihrer Nichte und ihrer Neffen. «Paris weiß es zwar noch nicht, aber sie hat alles, was einen Star ausmacht. Wenn sie ins Showbusiness möchte, sehe ich nichts, was dem entgegensteht. Die Jungs mögen die Vorstellung, später einmal als Regisseure zu arbeiten», so LaToya. Doch bevor an eine spätere Zukunft gedacht werden kann, steht zuallererst die Aufarbeitung des Geschehenen im Vordergrund. Aus diesem Grund seien all drei Kinder in therapeutischer Behandlung, würden mit dem Verlust ihres Vaters aber ganz unterschiedlich umgehen. «Prince möchte nicht darüber reden, Paris denkt und spricht hingegen oft über ihren Vater. Sie macht gute Fortschritte, schreibt viel und trägt das T-Shirt ihres Vaters, um ihm näher zu sein.» Dem Jüngsten, Blanket, gehe es hingegen noch immer sehr schlecht. «Er ist ein sehr trauriger, schüchterner Junge. Er weint oft, weil das alles für ihn so schmerzvoll ist», erklärte dessen Tante weiter.
Um ihren Enkeln zu helfen, versucht Großmutter Katherine, die offizieller Vormund der Kinder ist, den Alltag der Kinder so normal wie möglich zu gestalten. Zwar werden sie noch immer zu Hause unterrichtet, nehmen aber an Karatekursen teil oder machen Ausflüge in Vergnügungsparks. Erste Berichte, die Kinder würden in der Reality-Show The Jacksons: A Family Dynasty auftreten, dementierte Katherine Jackson zudem energisch.
Ein Detail, das sie aber weiterhin von «normalen» Kindern unterscheidet und dem sie wohl auch die nächsten Jahre nicht aus dem Weg gehen können, sind die Paparazzi. Auf dem Weg zum Karateunterricht kam es erst in der vergangenen Woche zu einem Zwischenfall, als ein Fotograf den Wagen, in dem sich die Kinder befanden, verfolgte und ihn rammte. Die Kinder sowie Katherine Jackson blieben zwar unverletzt, der Paparazzo muss sich nun aber wegen Fahrerflucht vor Gericht verantworten.
Neben den Kindern gibt es noch zwei weitere Themen, die noch immer für Gesprächsstoff sorgen: Jacksons Erbe und die Umstände seines Todes.
Was das Testament betrifft, so deutete Randy Jackson bereits mehrfach an, dass mit diesem etwas nicht stimme. Mittlerweile beharren immer mehr Insider darauf, dass Michael Jackson das bereits vollstreckte Testament vom 7. Juli 2002 niemals unterschrieben hat. Die Dokumente seien auf Los Angeles ausgestellt, doch der damals 43-Jährige habe sich zu diesem Zeitpunkt in New York befunden. Pastor Al Sharpton, der bei der offiziellen Trauerfeier sprach und auch bei der Beerdigung Jacksons anwesend war, sei an jenem besagten Tag bei Jackson in New York gewesen.
Dem widerspricht jedoch Howard Weitzman, der als Rechtsanwalt des Jackson-Nachlasses fungiert. Bei der Unterzeichnung des Testaments seien sowohl Michael Jackson als auch Zeugen anwesend gewesen. Er wollte jedoch nicht bestätigen, ob das Testament in Los Angeles aufgesetzt wurde.
Der Streit ums Erbe geht also munter weiter. Die Ermittlungen gegen Jacksons Hausarzt, Conrad Murray, auch. Allerdings hat die Berichterstattung spürbar nachgelassen. Die Ermittlungen in diesem Fall sollen sich aber nicht nur auf Murray beziehen, sondern auch auf andere Ärzte sowie Apotheker. Ziel der Untersuchungen soll sein, herauszufinden, wie Michael Jackson in den illegalen Besitz von zahlreichen verschreibungspflichtigen Medikamenten kommen konnte.
Unterdessen versucht Conrad Murray «seine Geschichte» zu erzählen. Das bedeutet jedoch nicht anderes, als dass Murray versucht, einen möglichst lukrativen Buch- oder Filmdeal an Land zu ziehen. Die laufenden Anwaltskosten, die ausstehenden Unterhaltszahlungen für seinen zehnjährigen Sohn sowie frühere Schulden müssen ja irgendwie beglichen werden. Murrays Anwalt dementierte die Berichte umgehend. Produzent und Drehbuchautor Lawrence Schiller bestätigte jedoch kontaktiert worden zu sein.
Zum Start der Dokumentation This is it sei erwähnt, dass nicht alle von dem Film begeistert sind. Einige seiner Fans waren über die Veröffentlichung derart erbost, dass sie eine Kampagne namens This Is Not It ins Leben riefen. Die Organisatoren der Kampagne sind der Überzeugung, der Film würde Jacksons fatalen gesundheitlichen Zustand während seiner letzten Monate gänzlich ignorieren.
Auf der Internetseite der Kampagne ist nachzulesen, was dem Publikum präsentiert und was ihm vorenthalten wird. Laut den Organisatoren nicht gezeigt werden unter anderem der dramatische Gewichtsverlust und die Verwirrtheit Jacksons sowie dessen wachsende Bedenken gegen die geplanten 50 Konzerte. Außerdem sollen Szenen der Schere zu Opfer gefallen sein, die den Regisseur des Films, Kenny Ortega, zeigen, wie er Jackson beim Treppensteigen hilft oder gar mit dem Löffel füttert. Die Kampagnengründer werfen den Produzenten des Films, AEG sowie weiteren Vertrauten des verstorbenen King of Pop vor, nur aus einem einizigen Beweggrund zu handeln: Geldgier.
Dieses Verhalten kann man auch dem japanischen Unternehmen Ogawa Rubber unterstellen. Allen Fans von Michael Jackson, die zu Halloween noch kein Kostüm haben, bietet die Firma eine Jacko-Maske an. Diese gibt es sogar in zwei Ausführungen: eine 1980er-Jahre-Version mit schwarzer Gesichtsfarbe und eine 1990er-Maske mit weißem Gesicht. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, über niveaulose Geldmache dagegen schon.
reu/news.de
nun habe ich mir den film angesehen..und ja es flossen wieder tränen..wenn ich mir die bericht erstattungen so durchlese..ist es genauso wie es immer war..ein hin und her..wie oder was gewesen ist..vielleicht sind bestimmte szenen nicht gezeigt worden..sieht man aber in die gesichter derer die mitgewirkt haben..sah ich aufschauen,respekt,liebe und hingabe für einen großen entertainer und künstler ich habe mir damals thriller gekauft und vieles was um ihm herum passierte immer mal verfolgt und auch anteil genommen an was ich immer denken werde ist er wird in seiner art einzig bleiben rest in peace michael
jetzt antwortenKommentar melden