Während Michael Douglas öffentlich über immense Verluste an der Börse klagt, hat sein Kollege Nicholas Cage mit dem finanziellen Ruin zu kämpfen. Riskante Immobiliengeschäft und zu hohe Kredite führten zu Steuerschulden von mehr als sechs Millionen Dollar.
Die Finanzkrise ist Michael Douglas teuer zu stehen gekommen. Er habe «unglaublich viel Geld verloren. Wenn ich darüber nachdenke, wird mir ganz schwindelig», sagte der Hollywood-Star der Illustrierten Bunte.
Er wünschte, er hätte eine klitzekleine Vorahnung gehabt. «Dann stünde ich jetzt besser da, weil ich mich vom Aktienmarkt zurückgezogen hätte.» Im Film hätte Douglas diese Vorahnung vielleicht haben können: 1987 erhielt er für seine Rolle als skrupelloser Börsenhai Gordon Gekko in Wall Street einen Oscar.
Trotz der hohen Verluste muss Michael Douglas nicht seinen finanziellen Ruin fürchten. Anders sieht es bei seinem Hollywoodkollegen Nicolas Cage aus. Der 45-Jährige schuldet dem US-Fiskus nach Medienberichten mehr als sechs Millionen Dollar (vier Millionen Euro).
Wie aus einem Schreiben der Finanzbehörde hervorgeht, muss der 45-Jährige allein für das Jahr 2007 noch Steuerschulden in Höhe von 6,26 Millionen zahlen. Zusammen mit den Außenständen für die Jahre 2002, 2003 und 2004 belaufe sich die Summe auf insgesamt 6,62 Millionen Dollar, hieß es.
Den Schuldigen für die Misere hat Nicholas Cage bereits gefunden: seinen Manager Samuel J. Levin. Nun verlangt Cage von diesem eine Wiedergutmachung in Höhe von 20 Millionen Dollar (14,5 Millionen Euro).
In einer Klage an einem Gericht in Los Angeles beschuldigt Cage den Wirtschaftsprüfer, ihn in den finanziellen Ruin getrieben zu haben, berichtete der Internetdienst tmz.com. Im Einzelnen wirft er seinem ehemaligen Mitarbeiter «grobe Nachlässigkeit, falsches Management und berufliches Versagen» vor.
Levin trage die Verantwortung, da er Cages Geld nach dessen Meinung in «riskante Immobilien» investierte, zu hohe Kredite aufnahm und ihm die Einzelheiten verschwieg. Levin arbeitete laut tmz.com von 2001 bis zu seiner Kündigung in diesem Jahr für Cage.
nak/news.de/dpa/ap