Nachdem Lindsay Lohans Vater in Interviews erklärt hat, seine Tochter sei medikamentenabhängig, verdichten sich die Zeichen, dass die 23-Jährige bald eine Entziehungskur beginnen könnte. Es wäre bereits ihre vierte.
Neuesten Gerüchten zufolge soll Lindsay Lohan kurz vor der Einweisung in eine Entziehungsklinik stehen. Eine ungenannte Quelle sagte der US-Webseite x17online.com: «Lindsay ist ganz kurz vor einer Entziehungskur. Aber was sie wirklich braucht, ist mehr als die Entziehungskliniken ihr bieten können. Ihre Probleme erstrecken sich weit über Drogen und Alkohol.»
Lindsays Vater Michael Lohan hatte vor wenigen Tagen seine Besorgnis über den Zustand seiner Tochter geäußert. Lindsay sei medikamentenabhängig und so stark von ihrer Sucht beherrscht, dass sie nicht in der Lage sei ihrem Beruf als Schauspielerin nachzugehen.
Lohan sagte, seine Tochter sei abhängig von psychotropen Medikamenten, also Wirkstoffen, die sich auf die Gemütslage auswirken, sowie von Antidepressiva. «Diese Dinge können den Geisteszustand eines Menschen völlig durcheinander bringen. Ich sehe Paralellen zwischen Britney und Lindsay», sagte Michael Lohan bereits im August.
Bei einigen der Medikamente soll es sich nach Informationen von perezhilton.com um das Mittel Addreal, welches üblicherweise zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gebraucht wird sowie um Zoloft gegen Depressionen und weitere Medikamente gegen Angst- und bi-polare Störungen handeln.
Ein weiterer Grund zur Besorgnis ist der Einfluß von Lindsay Lohan auf ihre Schwester Ali. Die 15-Jährige himmle ihre Schwester an und versuche ihr in allem nachzueifern, sagen Freunde. Aliana «Ali» Lohan hat selbst schon mehrfach betont, in die Fußstapfen ihrer großen Schwester treten zu wollen. Über ihre Ambitionen und vorallem die Art wie sie diese erreichen will, hat sich nun Frances Bean Cobain, Tochter von Courtney Love und Kurt Cobain, abfällig geäußert.
Sie finde nicht, dass Ali Lohan ihre Familienbeziehungen zum Vorteil für die Karriere nutzen sollte, schimpfte Frances Bean. «Du hast keinen Anspruch auf irgendwas, nur weil Deine Schwester einen bekannten Namen hat. Wenn du wirklich berühmt sein willst, dann musst du hart arbeiten (...) Du hast kein Talent, gesellschaftliches Verständnis oder Glaubwürdigkeit», twitterte die Cobain-Tochter.
Als ihr daraufhin eine Menge Fans im Internet vorwarfen, sie habe ihr Praktikum beim legendären Musik-Magazin Rolling Stone im vergangenen Sommer auch nur bekommen, weil sie die Tochter des 1994 verstorbenen Nirvana-Stars Kurt Cobain sei, löschte sie ihre Twitter-Anmeldung.
nak/juz/news.de/dpa