Zu Weltruhm getanzt
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Von Nada Weigelt
Artikel vom 15.09.2009
Quasi über Nacht wurde aus dem unbekannten Patrick Swayze eines der größten Sexsymbole seiner Zeit. Dirty Dancing markierte den Höhepunkt im Leben des Schauspielers. Ein Leben, das auch Tiefpunkte kannte.
Patrick Swayze galt lange als einer der aufregendsten Männer Hollywoods. Seine Rolle in der Liebesromanze Dirty Dancing hatte den bis dahin kaum bekannten US-Schauspieler 1987 über Nacht zum Superstar gemacht. Seine erotische Ausstrahlung, sein verführerischer Tanz und seine knisternde Leinwandpräsenz begeisterten ein Millionenpublikum. Für eine ganze Generation junger Frauen wurde er zum Inbegriff romantischer Rebellion. Kritiker fühlten sich an Leinwandhelden wie Marlon Brando und James Dean erinnert. Am Montag ist Patrick Swayze nach einem fast zweijährigen Kampf gegen den Krebs mit 57 Jahren in Kalifornien gestorben.
Im März 2008 hatte der gebürtige Texaner nach verschiedenen Mediengerüchten bestätigt, an einer der heimtückischsten Krebsarten überhaupt erkrankt zu sein - an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Gleichwohl gab er sich noch Anfang des Jahres kämpferisch. «Ich bin noch lebendig, und ich habe vor, das auch noch eine Weile zu bleiben», sagte er in einem Interview.
Dem Kinopublikum wird Swayze mit seiner wunderbaren Mischung aus Macho und Charming Boy in Dirty Dancing unauslöschlich in Erinnerung bleiben. Als gelernter Balletttänzer, der wegen einer Knieoperation auf die Schauspielerei umsatteln musste, spielt er in dem Film den Tanzlehrer Johnny, der der 17-jährigen «Baby» (Jennifer Grey) nicht nur den erotischen kubanischen Tanz «Mambo» beibringt, sondern auch die Liebe.
Längst ist der Film Kult. Bei Produktionskosten von 5 Millionen Dollar spielte er inzwischen weltweit mehr als 200 Millionen Dollar (rund 130 Millionen Euro) ein. Das Video verkaufte sich mehr als zehn Millionen mal. Und das von Swayze selbst getextete und gesungene Lied She's Like the Wind landete im November 1987 noch vor Bruce Springsteen und Michael Jackson auf Platz eins der US-Musikcharts. Das People-Magazin wählte ihn 1991 zum «Sexiest Man Alive» - einer der 50 schönsten Männer aller Zeiten.
«Dirty Dancing hat meine Karriere in den Hyperspace befördert», sagte er einmal. Doch wohin kann es nach einem Flug ins Unendliche noch gehen? Die nächsten Projekte, Road House (1989) und Next of Kin (1989), trugen ihm nur eine Goldene Himbeere ein, den wenig beliebten Spottpreis der US-Filmbranche. Erst die Rolle des als Geist wiederkehrenden Wall-Street-Bankers Sam Wheat in Ghost (1990) und sein furioser Auftritt als Transvestit in der Komödie To Wong Foo, Thanks For Everything! Julie Newmar (1995) waren wieder Hits.
Doch inzwischen zahlte Swayze einen bitteren Preis für seinen Erfolg. Immer mehr hatte er mit Alkoholproblemen zu kämpfen. Abstürze, Rückfälle, Entzug. Irgendwann zog er einen Schlussstrich und kehrte dem Moloch Hollywood den Rücken. Mit seiner Frau, der Tänzerin und Schauspielerin Lisa Niemi, lebte er auf einer Ranch etwa eine Autostunde von Los Angeles entfernt. Das Paar war 34 Jahre verheiratet. Er kümmerte sich um seine Pferde, arbeitete mit behinderten Kindern und engagierte sich in unabhängigen Filmen und TV-Projekten.
2003 holte ihn der Ruhm nochmals ein. Für einen Gastauftritt als Tanzlehrer in dem Folgefilm Dirty Dancing 2 bekam er angeblich fünf Millionen Dollar Honorar - ein satter Aufschlag gegenüber der Gage von 200.000 Dollar für das Original. Obwohl damals schon über 50, spielte er mit seiner erotischen Ausstrahlung den Hauptdarsteller glatt an die Wand.
Trotz der düsteren Prognose seiner Ärzte gab Swayze nicht auf. «Wie entwickelt man eine positive Einstellung, wenn alle Statistiken sagen, man sei ein toter Mann? Man geht zum Arbeiten», gab er als Parole aus. Erst im Januar lief in den USA seine neue TV-Serie The Beast an. Er spielt darin einen draufgängerischen FBI-Agenten, der mit reichlich unkonventionellen Methoden einen jüngeren Kollegen ausbildet. «Ich habe viel Glauben in den Glauben», hatte Swayze in einem Interview einmal gesagt. «Ich würde gern glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Wenn nicht, warum sind wir dann auf der Welt?»
nak/ped/news.de/dpa
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Da bin ich gerne ein Kleinbürger mann braucht auch etwas fürs Gemüt und für die Seele .
jetzt antwortenKommentar meldenSchade...wieder einer weniger. Überzeugt hat er mich aber nur in der Serie -Fackeln im Sturm-. Die Kinofilme waren eher Kitsch hoch 3. Gemacht für das einfache Gemüt des Kleinbürgers.
jetzt antwortenKommentar meldenPatrick schade und Traurig er war ein Fähiger Star . Aber dieser Krebs( Bauchspeichel ) ist sehr Scmmerzhaft und nicht zu Hailen mein Bruder und mein Schwager sind auch daran gestorben wir haben noch Schlangengift eingesetzt leider vergebens . Ich glaube aucch daß es ein Leben nach dem Tode gibt Aus Erfahrung nach einem Unfall .
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