Michael Jacksons Leichnam wird von seiner Familie möglicherweise noch einmal umgebettet. «Ich bin nicht so ganz glücklich mit seiner letzen Ruhestätte», sagte der ältere Bruder des verstorbenen Popstars, Jermaine Jackson bei Johannes B. Kerner.
«Ich hatte immer das Gefühl, er hätte in Neverland beerdigt werden sollen. Aber wir werden ihn auch irgendwann sicherlich dorthin umbetten», erklärt Jackson in der ZDF-Sendung Johannes B. Kerner am Donnerstagabend. Für Michael sei das Anwesen ein wichtiger Ort gewesen. «Das ist seine Schöpfung, Neverland, dort sollte er sein.» Er hoffe, dass es dort auch eine Abschiedsstätte für die Fans geben werde, sagte der 54-Jährige.
Bei der Schilderung, wie er vom Tod seines Bruders erfuhr, brach der 54-Jährige in Tränen aus. «Ich war am anderen Ende der Stadt, in Pasadena. Larry King hat meine Frau angerufen und mich gefragt, ob es stimmt, dass Michael ins Krankenhaus gebracht wurde, und ich habe gesagt: Ich weiß es nicht.» Er sei sofort zur Klinik gefahren. «Ich bin dann ins Krankenzimmer gegangen, um ihn zu sehen. Er lag dort leblos, ich habe ihn auf die Stirn geküsst und habe ihm gesagt: Ich liebe Dich.»
Es sei sehr hart für seine Familie, nun so viel Negatives zu hören. Zum umstrittenen Auftritt von Michaels Tochter Paris während der Abschiedsfeier sagte er: «Sie wollte öffentlich noch mal sagen, was ihr Vater für sie bedeutete.»
Gut zwei Wochen vor dem Michael-Jackson-Gedächtniskonzert am 26. September in Wien ist weiter unklar, welche Künstler zu Ehren des «King of Pop» singen werden. Auf die Frage, ob Mary J. Blige und Chris Brown endgültig abgesagt hätten, sagte Jacksons Bruder Jermaine am Donnerstag in Berlin nur, dass er persönlich mit jedem Künstler spreche. Kommende Woche solle auf einer zusätzlichen Pressekonferenz in Wien eine endgültige Liste der auftretenden Künstler vorgelegt werden.
Jermaine Jackson teilte mit, er habe mit Mary J. Blige und der Mutter von Chris Brown gesprochen. Beiden Künstlern läge sehr viel daran, auf dem Konzert für den am 25. Juni in Los Angeles verstorbenen «King of Pop» zu singen. Mary J. Blige sei aber für den 26. September bereits eine Verpflichtung mit dem Modehaus Gucci eingegangen. Sie habe dennoch den großen Wunsch zu kommen, «da ihr Michael sehr viel bedeutet hat». Erst am Mittwoch hatte Jermaine Jackson auf einer Pressekonferenz in London beide Künstler angekündigt. Offenbar ist deren Teilnahme aber noch nicht sicher.
Auch über die Teilnahme weiterer Künstler kann vorerst nur spekuliert werden. Stevie Wonder versuche, die Teilnahme am Konzert trotz eines vollen Zeitplans zu ermöglichen, sagte Jackson. Einen möglichen Auftritt des Sängers R. Kelly wollte der Promoter des Gedächtniskonzerts, Georg Kindel, weder bestätigen noch dementieren. Unterdessen dementierte auch Natalie Cole ihren von Jermaine Jackson angekündigten Auftritt. Ihr Sprecher erklärte, dass Cole definitiv nicht in Wien auftreten werde, da sie sich zum Zeitpunkt des Konzertes in Memphis befinde. Dort werde sie zusammen mit dem Dalai Lama eine Veranstaltung besuchen.
juz/nak/news.dedpa/ap
Genau Festus. Jackson ist Geschichte. In ein paar Monaten redet keine Sau mehr über ihn. Bald wird es einen neuen King of Pop geben, an dem sich alle die einen Götzen zum anbeten brauchen weil sie unfähig sind zu lernen, sich selbst zu lieben, besabbern können. Ich finde es gab auch für die Musikgeschichte weitaus bedeutendere Musiker, als dieser pädophile Zappelphillip. Leider sind die aber auch fast alle schon hinüber. Und auch von denen redet keiner mehr.
jetzt antwortenKommentar meldenLasst ihn endlich in Ruhe : War schon Traurig genug mit seiner Tochter vor dem Mikrovon der ganze Trubel tut den Kindern nicht gut und er soll auch zur Ruhe Kommen
jetzt antwortenKommentar meldenMan kann das alles nicht mehr hören und sehen. Gebt doch endlich einmal Ruhe und holt diese Horror-Familie nicht immer wieder aus den Ecken raus. Bis zum Tode von Michael Jackson gab für diese Leute keiner mehr ein Stück Brot und jetzt wird man förmlich totgeschlagen mit allem. Herr im Himmel, es reicht doch eigentlich mal, Herr Kerner das war nicht nötig
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