Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré
Dank «High School Musical» ist Zac Efron ein aufstrebender Jungschauspieler und ein Mädchenschwarm. In «17 Again» spielt er einen 37-Jährigen, der plötzlich wieder 17 ist. Grund genug für news.de, um mit dem 21-Jährigen zu sprechen.
Was war das Beste, das Ihnen mit 17 Jahren passiert ist?
Efron: 17 ist ein tolles Alter. Man ist auf dem besten Wege erwachsen zu werden und bereit Verantwortung zu übernehmen. Zur gleichen Zeit hat man aber noch diesen naiven Blick auf die Welt. Als ich 17 Jahre alt war, wollte ich niemals erwachsen werden. Das Beste, das mir mit 17 passiert ist? Das war wahrscheinlich das Casting für High School Musical.
Wie war Ihr Leben in der High School?
Efron: Meine Schulzeit war ganz normal. Jedenfalls bis ich High School Musical gemacht habe. Danach war ich eigentlich mit der High School fertig und habe mein Abschlussjahr verpasst. Aber zuvor, war ich wie jeder andere in der Schule. Ich musste genauso mit der sozialen Rangordnung klar kommen, versuchen gute Noten zu bekommen und mich nicht so oft mit meinen Eltern zu streiten.
Waren Sie in der angesagten Clique?
Efron: Nein, überhaupt nicht. Ich war in verschiedenen Gruppen, aber ich glaube, ich habe in keine gepasst. Matthew Perry hat mir gesagt, dass er während seiner High-School-Zeit der coolste der Außenseiter war. Das beschreibt meine High-School-Zeit auch recht genau. (lacht)
Glauben Sie, dass Sie in den vergangenen Jahren auf Grund der Dreharbeiten Dinge verpasst haben, die ein normaler Teenager erlebt?
Efron: Ja, schon. Andererseits hatte ich überwältigende Erfahrungen und Vorteile. Das macht die Dinge, die ich verpasst habe, locker wett. Außerdem hänge ich oft mit meinen Freunden herum. Die meisten von ihnen gehen aufs College. Und wenn ich ein paar Tage bei ihnen bin, bekomme ich ein Gefühl für ihre Art zu leben. Sie sind in genau dem gleichen Lebensabschnitt wie ich und sie arbeiten genau so hart wie wir Schauspieler. Nur, dass wir einen höheren Bekanntheitsgrad haben. Sie machen was sie wollen, spüren den Druck, wenn sie zum Beispiel das Hauptfach wechseln müssen. Und sie stehen auf ihren eigenen Füßen. Wenn ich bei ihnen bin, ist das so mein College-Erlebnis.
Ist es für Ihre Freunde seltsam, Zeit mit ihnen zu verbringen, nun da sie ein Mädchenschwarm sind und immer nach Autogrammen gefragt werden?
Efron: Nein, überhaupt nicht, denn sie wissen, wer ich bin. Glauben Sie mir, sie wissen es. (lacht)
Sie leben in Los Angeles, einer Hochburg der Paparazzi. Können Sie sich überhaupt frei bewegen?
Efron: Es kommt darauf an. Ich glaube, das ist der Teil, den ich am meisten vermisse. Vor all dem war alles viel spontaner. Ich bin aufgestanden und konnte gehen, wohin ich wollte. Nun muss ich viel bedachter vorgehen und viel mehr planen. Es ist kein überwältigendes Gefühl von Stolz, wenn man in einen Supermarkt geht und von zehn Fotografen verfolgt wird. Es ist sonderbar. Es ist nichts, was man feiern sollte.
Wie geht Ihre Familie mit Ihrem plötzlichen Ruhm um?
Efron: Meine Mutter sagt jedes Mal im Scherz, wenn sie mich sieht: «Wir haben ein Monster erschaffen.» Es ist lustig und ich muss ehrlich sein, ich habe fantastische Eltern, die einen unterstützen, aber auch Regeln durchsetzen. Ich hatte nie wirklich großen Ärger, ich konnte einfach nicht. Die Energie, die sie in die Erziehung gesteckt haben, hat sich bezahlt gemacht.
Was war der beste Rat, den Sie von Ihrem Vater oder Ihrer Mutter bekommen haben?
Efron: Den besten Rat, den ich von meinem Vater, eigentlich von beiden bekommen habe, war: «Wenn Du etwas machst, dann mach es richtig.»
Ihr Charakter in «17 Again» träumt von einer Karriere als Profi-Basketballspieler. Stimmt es, dass sie früher auch Basketballspieler werden wollten?
Efron: Ja, aber ich war kein sehr konkurrenzfähiger Sportler. Ich erinnere mich noch, dass ich in der achten Klasse war und mein Freund einen richtigen Bart hatte und fast 1,90 Meter groß war. Als ich in der elften Klasse war, habe ich «High School Musical» gedreht und spielte darin einen Neuntklässler. Ich glaube daran erkennt man, dass ich nicht mit den anderen Kids im Basketballteam mithalten konnte.
Sie spielen im Film aber nicht nur Basketball, sondern flirten auch heftig mit einer älteren Frau. Waren Sie jemals in eine reifere Frau verknallt? In eine Lehrerin oder die Mutter eines Freundes?
Efron: In dem Versuch nach Hause zurückzukommen und nicht von meinen Freunden umgebracht zu werden, werde ich den letzten Teil nicht kommentieren. Aber ich glaube, jeder hatte in der Schulzeit die Lehrerin, die er toll fand. Ich hatte diese wunderschöne Biologielehrerin in der High School. Sie war süß und ich war in sie verknallt.
Sie haben mal gesagt, dass Regisseure Sie nicht kennen würden, dafür aber deren Töchter. Wollen Sie das ändern?
Efron: Ich würde das natürlich gern ändern. Aber das braucht Zeit. Das passiert nicht über Nacht, vielleicht wird es Jahre dauern.
news.de
Wann war den Zac Efron in Deutschland? Schade, den hätte ich auch gerne mal getroffen.
jetzt antwortenKommentar melden