Fernsehen lost in space
Wollen Sie wissen, wie es bei dem Thema weitergeht?Wir informieren Sie gerne kostenlos.
Von news.de-Redakteur Christian Vock
Artikel vom 17.04.2009Bissige Monster, ein Zuhälter vom anderen Stern und eine Horde verwöhnter Luxusteenies: Die kommende TV-Woche führt uns in Welten, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und dann ist da noch ein durchgeknallter Kerl, der sich an das Tabuthema des deutschen Humors wagt.
Schleimige Aussprache, ein Gebiss wie eine Bärenfalle und nur ganz wenige Freunde. Mit der Alien-Reihe schuf Regisseur Ridley Scott einen Meilenstein im Science-Fiction-Genre. Am Freitag zeigt RTL 2 (22.05 Uhr) den dritten und wohl besten Teil der Alien-Saga aus dem Jahr 1992. Nicht neu also, für Science-Fiction-Fans aber immer wieder ein Muss.
Außerirdische ganz anderer Art suchen uns am Samstag im Fernsehen heim. Um 16.10 Uhr (ProSieben) tratscht das Gossip Girl in gleichnamiger Serie über das ach so tragische Leben der New Yorker High-Society-Jugend. In den USA ein Straßenfeger, wird die Serie wohl auch bei den deutschen Teenagern einschlagen. Im Anschluss sind dann die Problemchen der Westküstengören dran. Ja, 90210 ist wieder da. Die Neuauflage der Serie aus den 1990er Jahren kommt zwar mit neuer Besetzung daher, ist aber genauso hip wie das Original mit den Nervzwillingen Brenda und Brendon. Eastcoast versus Westcoast mal auf ganz andere Art.
Oben und unten. Nein hier geht es nicht um den Kampf Aliens gegen die Erde. Gemeint ist der Titel des neuen Tatorts, der am Sonntag (20.15 Uhr) im Ersten läuft. Die Problematik ist aber nicht minder ernst: Fast 30 Stationen lang sitzt der Baulöwe Horst Baumann tot in der Berliner U-Bahn, bis jemand etwas merkt. Spannendes Sozialdrama, das Kommissar Ritters tief in die Katakomben Berlins führt.
«Frauen können's besser.» Das verspricht zumindest der Untertitel der neuen täglichen Serie, die das Erste am Montag (18.50 Uhr) gleich mit einer Doppelfolge ins Soap-Rennen wirft. Vier Frauen kämpfen in dem Dramady-Format Eine für alle gegen den Verlust ihres Arbeitsplatzes, um Freundschaft und um die Liebe.
Nicht außer-, aber ziemlich unterirdisch spielten die Kicker von Bayer Leverkusen in der letzten Zeit. Am Dienstag (Das Erste, ab 20.15) haben die Jungs um Trainer Bruno Labbadia die Chance, den Rumpelfußball der letzten Spiele vergessen zu machen. In der ungeliebten LTU-Arena in Düsseldorf treffen sie im DFB-Pokal-Halbfinale auf den FSV Mainz 05. Ein letzter Schritt auf dem Weg nach Berlin.
Wie von einem anderen Stern muss dem intellektuellen Cheflektor Franz (Herbert Knaup) der Typ vorkommen, der bei der Beerdigung seiner Frau Simone einen Kranz auf deren Grab legt. «In Liebe - Dein Tiger» steht auf der Schleife. Tiger (Ben Becker), das ist der stadtbekannte Zuhälter. Auf dem Sterbebett hat Simone ihrem Mann gestanden, dass sie ihn betrogen hat. Am Mittwoch ist das turbulente Eifersuchtsdrama Tiger oder was Frauen wollen im Ersten zu sehen (20.15 Uhr).
Für die einen gehört er auf den Mond geschossen, für die anderen ist er der beste Komiker auf Erden. An Helge Schneider scheiden sich die Geister. Der Polarisator des schrägen Humors macht auch vor einer Hitler-Persiflage nicht Halt: Arte zeigt die Groteske Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler am Donnerstag um 21 Uhr.
Zum Thema
Thema verfolgen »
Artikel kommentieren
Dem zynischen Taxifahrer Jack Bruno krabbeln eines Tages zwei Kinder ins Auto. Die beiden sind Außerirdische und mehr ...
Susan Murphy ist ein ganz normales kalifornisches Mädchen. Bis sie an ihrem Hochzeitstag von einem Meteor und mehr ...
In «Der Tag, an dem die Erde stillstand» wandelt Keanu Reeves als Alien in Menschengestalt zwischen den mehr ...
Uri Gellers «unglaubliches TV-Experiment» ging gründlich daneben. Vollmundig hatte der Magier vor der Live-Sendung «Ufos & mehr ...