Von news.de-Redakteurin Anja Guhlan
Jedes Passwort ist zu knacken. Man braucht nur genug Zeit. Und einige Hilfsmittel, wie beispielsweise Wikipedia. Denn dort gibt kann man Passwörterlisten zusammenstellen.
Aus freien Online-Enzyklopädien generierte Wortlisten eignen sich besonders gut zum Knacken von Passwörtern, behauptet der französische Berater für Informationelle Kriegsführung Sébastian Raveau auf seinem Blog. Allein bei Wikipedia stehe nahezu jedes erdenkliche Wort. «Diese helfen dir ganz schnell, zahlreiche Passwörter zu knacken», so der Experte.
Diese Methode des Passwörter-Knackens bezeichnet man als Wörterbuchangriff. Besonders die typischen Passwörter wie Namen oder Geburtsdaten sind mit dieser Methode leicht zu finden. Jedoch ist der Hacker auf eine sehr gute Passwörterliste angewiesen, die dann mit Hilfe von Crack-ProgrammenUnter einem Crack-Programm steckt eine Software oder eine Technik, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. verwendet wird. Diese Passwörterlisten lassen sich heutzutage jedoch leicht über das Internet finden oder bei Online-Enzyklopädien zusammenstellen.
«Mit Brute-Forcing wäre das nicht zu erreichen gewesen», fügt Raveau hinzu. Bei der Brute-Force-Suche liegen beim Passwort-Knacken keine Passwörterlisten zugrunde. Hier müssen einfach alle potenziellen Lösungen durchprobiert werden.
Die effektivste Gegenmaßnahme sich vor Passwort-Knackern zu schützen, sind ausgefallene Passwörter. Also Wörter, die nicht im Duden oder in Lexika stehen. Aber Achtung: umgangssprachliche Begriffe, Verballhornungen, Produkt- oder Firmennamen einschließlich absichtlicher und unabsichtlicher Schreibfehler finden sich ebenfalls bei Wikipedia. Kreative Eigenkreationen werden demnach zum Standard bei der Passwort-Suche. Die Benutzer von Passwörtern sollten zusätzlich auch darauf achten, mindestens ein oder im besten Fall einige Sonderzeichen zu verwenden.
mik
ob das klapt
jetzt antwortenKommentar meldenich will alle passwörter von habbo die nur hc sind
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