Deutschland hat 'nen Superstar
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Von news.de-Redakteur Christian Vock
Artikel vom 22.01.2009Die Suche nach dem neuesten Superstar ist vorüber - mal wieder. Bereits zum sechsten Mal scharte Dieter Bohlen eine Jury um sich, die ihn bei seiner Ein-Mann-Show bewundern durfte. Bis einer den Zirkus nicht mehr mitmachen wollte.
Gestern Abend flimmerte wieder einmal Deutschlands liebstes Fernsehkind über die Bildschirme. In sechster Auflage bläst RTL auch diesmal wieder zur Suche nach Deutschlands Superstar. Da das Konzept bislang offensichtlich die Erwartungen des Senders erfüllt hat, waren die Innovationserwartungen an die sechste Staffel entsprechend gering. Einzig neu waren zwei Gesichter in der Jury. Schauspieler Max von Thun und MTV-Moderatorin Nina Eichinger durften neben Bohlen Platz nehmen.
Ansonsten blieb alles beim Alten. In dem Glauben, demnächst als Plattenmillionär ausgesorgt zu haben, sammelten sich wieder Tausende vor den Casting-Türen, um ihr vermeintliches Talent zeigen zu dürfen. In kurzen Einspielern führte man dann die schlimmsten Sänger vor, versuchte die Zuschauer mit Schicksalsschlägen der Kandidaten zu rühren und zeigte Bohlen beim Sprücheklopfen. Die sind inzwischen so originell wie die Versuche, ihn dafür zu rügen. Bohlen ist dafür kein Vorwurf zu machen. Seine Altherrenwitze, die sich inzwischen fast nur noch im Fäkalbereich bewegen, ziehen nun schon zu lange als dass er sich diese Chance zum Geldscheffeln entgehen lassen würde.
Eine Innovation gab es aber dann doch noch: Während Eichinger kaum wahrzunehmen war, erlaubte sich Jurymitglied Max von Thun tatsächlich, eine eigene Meinung zu haben. Mehrfach gerieten von Thun und Bohlen bei Entscheidungen aneinander. Als Bohlen dann einen zweifellos begabten Musiker ablehnte, während er einer quengelnden 16-Jährigen, die einen fürchterlichen Pressgesang darbot, zum Weiterkommen verhalf, war für von Thun Schluss - er verließ die Jury. Ersetzt wurde er kurzerhand durch den Musikmanager Volker Neumüller, dann ging die Show weiter.
Was bleibt also von Deutschlands beliebtester Suchaktion? Die Erkenntnis, dass Tausende, meist junger Menschen, immer noch den Glauben haben, bei DSDS ginge es darum, einen neuen Superstar zu finden. Deutschland hat doch längst einen Superstar. Und der duldet keine weiteren neben sich. Das weiß jetzt auch Max von Thun.
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Halli Hallöchen, Ich finde auch es wäre tool wenn die Jury den Superstar wählen würde!:-) :-) :-) :-)
jetzt antwortenKommentar meldenHallo, Es wäre toll wen Die Jury den Superstar wählen würde.Sie haben eine Ahnung nicht wie wir!!
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