Brad Pitt ist wieder da. Für den neuen Quentin-Tarantino-Film «Inglourious Basterds» hält sich der Hollywoodstar in den Babelsberger Studios auf, um dort einige Szenen für das Weltkriegsdrama zu drehen, wie aus Produktionskreisen zu erfahren war.
Hohe Sichtschutzwände versperrten auf dem Areal der traditionsreichen Potsdamer Studios vor den Toren Berlins den Blick auf die Crew. Nach Informationen der Berliner Morgenpost werden dort Szenen in einem Kino gedreht. Von der ausführenden Produktionsfirma Studio Babelsberg war keine Stellungnahme zu bekommen.
Nach früheren Angaben von Sprecher Eike Wolf soll der Streifen Ende Januar/Anfang Februar abgedreht sein. Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe jüdischer US-Soldaten, die im besetzten Frankreich auf ein Himmelfahrtskommando gegen die Nazis geschickt wird. Neben Pitt haben auch die deutschen Schauspieler Diane Kruger, Til Schweiger und Daniel Brühl Rollen übernommen. Gedreht wurde unter anderem schon in der Sächsischen Schweiz und an mehreren Orten in Berlin.
Laut Berliner Morgenpost wird Pitt in den Drehplänen nicht mit seinem Namen, sondern ausschließlich unter seinem Rollennamen LT Aldo Raine aufgeführt. Und auch er muss wohl am Set auf sein Handy verzichten. Denn Tarantino hat dem Bericht zufolge schriftlich allen Crew-Mitgliedern Mobiltelefone und Laptops am Drehort verboten - ohne Ausnahme. Auch Besucher seien tabu. Dem Vernehmen nach ist Pitt ohne Lebensgefährtin Angelina Jolie in Berlin/Brandenburg.
voc