Mach mal Pause im Web 2.0-Ruheraum
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Von news.de-Redakteurin Anja Guhlan
Artikel vom 29.12.2008Im Internet wird der Nutzer zum Kommentieren und Vernetzen aufgefordert. Das Ganze nennt sich Web 2.0. Der Web 2.0-Validator misst, wie Web 2.0 eine Webseite ist. Für diejenigen, die etwas Ruhe brauchen, gibt es den Web 2.0-Ruheraum.
Der Nutzer ist erst im Web 2.0 angekommen, wenn er Wikis, Blogs und Foren nutzt. Im Web 2.0 gibt es zudem bald mehr Communities als Internetsurfer. Ein RSS-Feed ist heute auch unumgänglich. Doch ehe man sich versieht, zeigt der Feedreader wieder 100 neue Artikel an. Spezielle Services runden das Ganze ab, und Podcasts und Videos stehen ebenfalls sekündlich im Netz zum Abholen bereit.
Nun können Computerfreaks, so genannte Nerds, ihre Web 2.0-Tauglichkeit prüfen lassen. Beim Web 2.0 Validator kann der geneigte Web-Nerd messen, wie hip und wie Web 2.0 seine Webseite ist. Einfach die URL eingeben - und ein paar Sekunden später erkennt der Nutzer seinen Web 2.0-Faktor. Der Validator steckt jedoch noch in der Beta-Version. Denn selbst Web 2.0-Tools wie die Studentencommunity StudiVz oder die Webanwendung Flickr erreichen gerade einmal 6 beziehungsweise 8 von 66 Punkten.
Der Web 2.0 -Validator gilt also lediglich als spaßige Applikation. Um eine Webseite oder eine Webanwendung zum Teil des Web 2.0 zu machen, bedarf es mehr als die beim Web 2.0-Validator angegebenen Parameter.
Wer jedoch von der Informationsflut an Web 2.0-Anwendungen erdrückt wird, die Übersicht verliert, gestresst ist von den bunten Angeboten oder andere Web-Kollapse erleidet, sollte sich im Web 2.0-Ruheraum erholen. Einfach eintreten und die Stille genießen.
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