Die Familienkomödie «Marley und ich» hat den Kinos in Nordamerika das beste Weihnachtsergebnis aller Zeiten beschert. Und auch der Stauffenberg-Film «Operation Walküre» mit Tom Cruise sorgte für eine positive Überraschung.
Mehr hätte sich Hollywood zu Weihnachten kaum wünschen können: Dank fünf neuer Filme klingelten die Kinokassen in den USA und Kanada lauter denn je zuvor. Nach ersten Hochrechnungen vom Sonntagabend wurden an dem viertägigen Feiertagswochenende in Nordamerika 173 Millionen Dollar (123 Millionen Euro) an Tickets umgesetzt. Das ist nach Studienangaben das beste Weihnachtsergebnis aller Zeiten.
Spitzenreiter war die Beziehungskomödie Marley und ich um einen eigenwilligen, aber überaus anhänglichen Hund. Der Film mit Jennifer Aniston und Owen Wilson als frisch vermählten Hundebesitzern spielte 51,7 Millionen Dollar ein, weitaus mehr als erwartet. In deutsche Kinos kommt Marley und ich erst am 5. März.
Auf Platz zwei der Kinocharts landete ein weiterer Familienfilm, die Disney-Komödie Bedtime Stories mit dem Komiker Adam Sandler in der Rolle eines schrulligen Typen, dessen Fantasien plötzlich Realität werden. Dafür musste sich Der seltsame Fall des Benjamin Button, die Leinwandversion einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, nach anfänglichem Vorsprung letztlich mit Platz drei begnügen. Die wunderliche Geschichte eines Mannes, der jünger wird statt zu altern, ist mit Brad Pitt und Cate Blanchett hervorragend besetzt. In Deutschland startet der Film am 29. Januar.
Unerwartet tapfer hielt sich laut des Branchenblatts Variety das in Deutschland gedrehte Hollywood-Drama Operation Walküre (Deutschlandstart: 22. Januar) über das gescheiterte Hitler-Attentat 1944. Trotz der eher mittelmäßigen Kritiken unter anderem auch an Tom Cruise in der Hauptrolle brachte der Film seinem Studio in den ersten beiden Tagen in US-Kinos 16,5 Millionen Dollar und damit Platz vier in den Kinocharts ein.
tko