Jessica Schwarz und die Angst vor dem Versagen
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Je größer die Aufgaben, desto größer ist auch die Angst zu scheitern. Diese Erfahrung musste nun auch Jessica Schwarz machen. Die sonst so souverän wirkende Schauspielerin kam bei den Dreharbeiten zu den «Buddenbrooks» ins Zweifeln.
Bei den Dreharbeiten für den Film Buddenbrooks stieß Jessica Schwarz an ihre Grenzen. «Ich merkte plötzlich, dass ich keine Ahnung von der Schauspielerei habe», sagte die 31-Jährige der Zeitschrift Brigitte und fügte hinzu: «Oft dachte ich: Mein Genick ist gebrochen.» Auch ihre nächste Rolle ist eine große Herausforderung: Jessica Schwarz spielt Romy Schneider. «Ich spüre jetzt deutlich den Druck meiner Rollen, da sie größer werden. Auf einmal kommt diese Angst vor dem Versagen.»
Für die Verfilmung des Thomas-Mann-Klassikers unter der Regie von Heinrich Breloer musste sich die ehemalige Viva-Moderatorin zum ersten Mal in ein fremdes Jahrhundert und eine fremde Sprache einfinden. Weil sie mit der Buddenbrook-Tochter Tony eine Frau spielte, die nichts mit ihr gemein hat, konnte Schwarz diesmal nicht auf eigene Erfahrungen und Gefühle zurückgreifen.
Ein Schauspielcoach brachte ihr bei, sich eine Rolle mit konkreten Fragen zu erschließen. «Aber anstatt froh zu sein, das endlich zu erfahren, habe ich mich geärgert, erst so spät eine Ahnung davon zu bekommen, was den Beruf ausmachen kann», sagte Schwarz, die ihre erste Hauptrolle 2001 in dem Film Nichts bereuen an der Seite ihres damaligen Freundes Daniel Brühl spielte. Buddenbrooks kommt am 25. Dezember in die Kinos.
nak
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