Die Finanzkrise zwingt viele zum Sparen. Auch einige Promis wollen dieses Weihnachtsfest bescheidener angehen. Modezar Karl Lagerfeld hat deshalb sein Leben vereinfacht - wenn man drei Angestellte und zwei Häuser als einfach empfindet.
Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld hat eine eigene Vorstellung vom einfacheren Leben: Zimmermädchen, Chauffeur, Koch, drei Mammut-Geländewagen und zwei neue Häuser. Dem Zeitmagazin sagte Lagerfeld, er wolle sein Leben vereinfachen und habe «keine Lust mehr auf so viel Personal».
Das neue einfachere Leben des weißhaarigen Modekönigs sieht nach seinen eigenen Schilderungen so aus: «Ich bin innerhalb von Paris umgezogen in ein kleineres Haus», sagte er. Ganz ohne Bedienstete scheint es dort nicht zu gehen: «Zwingend bleiben Zimmermädchen, Chauffeur und Koch rund um die Uhr», sagte Lagerfeld.
Außerdem habe er sich ein Haus im US-Staat Vermont gekauft. Das Haus von 1840 liegt auf einer Insel in einem See an der kanadischen Grenze. «Das ist für mich die neue Bescheidenheit», sagte Lagerfeld. Er stufte sich selbst als «von sehr puritanischer Natur» ein. «Ich erlaube mir nichts, gönne mir wenig. Ich könnte sehr spartanisch leben», sagte er.
Wenn Lagerfeld das Haus verlässt, wählt er als Auto laut Zeitmagazin mit Vorliebe einen Hummer-Geländewagen, das größte Modell der Gattung, das die US-Streitkräfte auch bei Patrouillen im Irak einsetzen. «Ich habe drei davon. Zwei hier in Paris, einen in Monte Carlo. Ich will nicht auf derselben Höhe wie die anderen fahren. Der Hummer ist wie ein Panzer, er gibt mir ein Sicherheitsgefühl», sagte Lagerfeld.
nak