Da waren's nur noch drei: Die britische Popband Take That musste bei der Vorstellung ihres neuen Albums «The Circus» auf Sänger Mark Owen verzichten. Der war bei seiner hochschwangeren Freundin in London geblieben.
«The Circus ist das Ergebnis von vielen Monaten harter Studioarbeit und unsere bislang persönlichste Platte, weil wir alle Lieder selbst geschrieben haben», sagte Band-Mitglied Howard Donald. «Deshalb sagen die Texte sehr viel darüber aus, wer wir heute sind und an welcher Stelle wir in unserem Leben stehen.»
Das Album The Circus ist ab 28. November im Handel erhältlich. Bereits am 21. November erscheint mit Greatest Day die erste Single-Auskopplung.
In der ersten Hälfte der 1990er Jahre lösten die englischen Teenie-Bands East 17 und Take That allerorten Hysterie und Verehrung bis zur Selbstaufgabe unter den meist jugendlichen Fans aus. Während East 17 von Anfang an die aufmüpfigen frechen Jungs waren, begannen die früher gegründeten Take That ihre Karriere mit dem Image der sauberen, netten Teenager.
Ihre soulig angehauchten Pop-Balladen im Stile englischer Mainstream-Stars wie George Michael oder Elton John wurden gleich reihenweise zu Nummer-eins-Hits in England. Nachdem sich die Teenie-Band Anfang 1996 auf dem Zenit ihres Erfolges aufgelöst hatte, versuchten sich ihre Protagonisten als Solo-Künstler.
Ende des Jahres 2005 wurde aus heiterem Himmel bekannt, dass Take That einen neuerlichen Zusammenschluss anstreben würden. Immerhin hatte man jedem der vier verbliebenen Bandmitglieder – Robbie Williams wollte nicht teilnehmen – eine Million britische Pfund geboten.
2006, zehn Jahre nach dem Aus der Band, kehrten Take That tatsächlich noch einmal zurück. Am 23. April 2006 feierten sie vor 9.000 Fans in der «Metroradio Arena» in Newcastle ihr Live-Comeback. Im November des Jahres hatten sie mit Beautiful World ihr erstes Album nach ihrem Comeback herausgebracht. Allein durch die Vorbestellungen hatte die Platte damals schon Tage vor der Veröffentlichung Goldstatus erreicht.
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