Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré
Victoria Beckham soll modeln. Das ist nichts Neues. Dass sie läuft dagegen schon. Peaches Geldof bringt ihren Mann zum Weinen und fällt als Kolumnistin durch.
Victoria Beckham darf endlich wieder machen, was sie am besten kann: posieren. Sie wird der Star einer internationalen Werbekampagne für die Unterwäschelinie von Emporio Armani. Damit folgt sie niemand geringerem als ihrem Ehemann David. Dieser hatte im Sommer für mehrere Kampagnen die Hüllen fallen gelassen und sich in Unterhosen gezeigt. Vickys Kampagne wird im kommenden Jahr anlaufen.
Aber nicht nur die Kampagne wird laufen, auch Victoria selbst soll das bald tun. Und zwar beim New York Marathon. Darf man Freunden der 34-Jährigen glauben, was man allerdings niemals tun sollte, wird sie am kommenden Sonntag in New York starten. Bis jetzt habe sie nichts gesagt, weil sie nicht wisse, ob sie hundertprozentig fit sei. Nur dann wolle sie starten, plauderten die Freunde aus. Posh Spice schwitzend? Mehrere Stunden Sport? Das klingt sehr sehr unwahrscheinlich. Sollte es wider Erwarten doch geschehen, freuen sich bestimmt viele auf diese seltenen Paparazzifotos.
Peaches Geldof, Tochter von Live-Aid-Gründer Bob Geldof, hatte im August ganz spontan den Schlagzeuger der Band Chester French geheiratet. Die Hochzeit mit Max Drummey, den man bis dahin nicht kannte und es jetzt genauso wenig tut, fand ganz romantisch in Las Vegas statt. Die romantische Peaches, die sich den Namen von Max auf die Hand tätowieren ließ, soll momentan aber eher furienhaft sein.
Zumindest sahen das einige Besucher eines Konzertes ihres Ehemanns so. Dort soll sie immer wieder wie wild getobt und ihn angeschrien haben, berichtet der Internetdienst femalefirst.co.uk. Nach jedem Song soll sie rumgerannt sein und sich selbst zur Schau gestellt haben. Ihr Mann habe nach der Show in den Armen seiner Mutter gelegen und weinend gesagt: «Ich kann das nicht.» Bevor seine Bandkollegen Peaches aus dem Ankleideraum verbannt haben, soll er gesagt haben, dass sie total kaputt aussehe.
Das scheint nicht Peaches Woche zu sein. Vor wenigen Tagen wurde ihre erste Kolumne im US-Magazin Nylon veröffentlicht. Die Reaktionen waren aber vernichtend. Hunderte Leser kommentierten die Kolumne auf der Internetseite des Magazins. Banal, nichtssagend und überheblich nannten sie Peaches Debüt. In der Kolumne schreibt Peaches Geldof, die wegen ihres Studiums nach New York gezogen war, über ihre Eindrücke der Stadt. Dabei benutzt sie jedes nur denkbare Klischee und verpackt es in hochtrabend klingende Phrasen. Vielleicht sollte sie in der nächsten Kolumne etwas Spannenderes berichten. Wie etwa ihren Ausraster beim Konzert.