Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré
Wer hat das beste Halloween-Kostüm und wie sieht es aus? Welcher Schauspieler geht in den Ruhestand? Und warum scheiterte Bully Herbig vor Gericht?
Halloween naht und die Hollywood-Promis verraten so nach und nach ihre Kostümideen. Dass sich Lindsay Lohan als sexy Sarah Palin verkleiden will, ist bekannt und schwer zu toppen. Doch eine schaffte es: Dita von Teese. Die Kostümidee der Burlesque-Tänzerin ist nämlich sehr gewagt, selbst für sie: Sie geht als «normales Mädchen».
«Ich werde wie ein normales Mädchen ausssehen, ich lege etwas Selbstbräuner auf und trage Jeans. Die Leute werden mich fragen, wo mein Kostüm ist.» Wem die Tragweite nicht bewusst ist, sollte wissen, dass dies vermutlich das einzige Mal in ihrem wie in unserem Leben sein wird, dass Dita von Teese eine Jeans trägt. Diese, so hatte sie sich geschworen, wollte sie niemals in ihrem Leben anziehen. Aber Halloween ist auch eine Ausnahme, findet zumindest Dita.
«Ich würde das niemals im normalen Leben tun, darum mache ich es an Halloween. Es ist lustig, weil die Leute denken werden, dass ich nicht kostümiert bin, aber das bin ich wirklich.» Trotzdem möchte sie eines feststellen: «Ich schaue nicht auf Menschen herab, die Jeans und T-Shirts tragen, aber seitdem ich ein kleines Mädchen war, habe ich mir immer meine eigenen Sachen rausgesucht.» Danke Dita!
Schauspieler Joaquin Phoenix, bekannt als Johnny Cash in Walk the Line, hat in der amerikanischen TV-Sendung Extra eine überraschende Mitteilung gemacht: Er hängt die Schauspielerei an den Nagel - und zwar sofort! Der Moderator der Sendung war ob dieser spontanen Aussage etwas überrascht und fragte, ob Phoenix dies wirklich ernst meinte. «Ja, ich arbeite jetzt nur noch an meiner Musik. Ich habe [mit der Schauspielerei] abgeschlossen. Ich bin damit durch», antworte der 34-Jährige darauf.
Kollege und Schwager Casey Affleck, der bei der Verkündung dabei war, unterstrich, dass es sich nicht um einen Scherz handele. Joaquin Phoenix, der für seine Rolle in Gladiator sowie für seine Rolle als Johnny Cash für einen Oscar nominiert war, soll schon seit einigen Monaten an einem Album arbeiten. Wann es erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.
Michael «Bully» Herbig klagte gegen das Computerspiel Bully – die Ehrenrunde, weil die Macher gewagt hatten, es nach ihm zu benennen. Und das geht natürlich nicht. Besonders wenn es sich, wie in der Klage begründet, um ein «Gewaltspiel» handelt. Das Landgericht München sah den Sachverhalt nicht so wie der Bully Herbig und schmetterte die Klage ab. Begründung: Der Titel lasse klar erkennen, dass es nichts mit dem Schauspieler zu tun habe. Außerdem handele es sich um einen beschreibenden Begriff, der viele Bedeutungen habe. Somit müsse es erlaubt sein, «Bully» zu verwenden. Das Gericht stellte zudem klar, dass das Brutalste an dem «Gewaltspiel» sei, dass ein Kopf in eine Kloschüssel getaucht wird. Das Spiel sei harmlos und sogar recht witzig, urteilte das Gericht.