Madonnas Haus- und Lebensregeln
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Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré
Artikel vom 20.10.2008Während es Meldungen über eine Einigung gibt und prompt darauf ein offizielles Dementi folgt, berichtet die «Daily Mail» über die wirklich interessanten Details: Madonnas Kontrolle über Heim, Ernährung, Kinder. Schlicht: über alles.
Laut dem britischen Blatt soll es Madonna sein, die den kompletten häuslichen Alltag bestimmt. Guy Ritchie hatte demnach kein Mitspracherecht. Die Daliy Mail listet weitere teils recht merkwürdig anmutende Eigenheiten der Queen of Pop auf. Sie schmiert sich angeblich jeden Abend großzügig mit einer Creme ein, die pro Döschen 745 Euro kostet. Damit die auch lange an ihrem gestählten Körper bleibt, um ihre verjüngende Wirkung zu entfalten, schläft Madonna in einem Plastikanzug.
Ihr tägliches Leben soll durch ihren Sport bestimmt sein. Jeden Tag ist sie mindestens zwei Stunden lang im Fitnessstudio, weiß das Blatt. Das Ganze auch noch an sechs Tagen der Woche. Angeblich soll ihr Trainer sogar seit einem Jahr bei ihr wohnen. Wahrscheinlich isst dieser aber nicht das, was bei Madonna auf den Tisch kommt. Das ist, dem Bericht zufolge, nämlich nicht besonders vielfältig.
Zucker soll gänzlich aus dem Haus verbannt worden sein. Das bedeutet, dass es weder Kekse, Eis oder Kuchen gibt. Ihre Kinder Lourdes und Rocco sollen mit ungläubiger Faszination auf eben diese Lebensmittel reagieren, wenn sie solche außerhalb ihres Elternhauses sehen. Milch und Milchprodukte wie Käse und Sahne findet man angeblich auch nicht in Madonnas Küche. Wer Lust auf Milch hat, muss sich demnach mit Reismilch zufrieden geben. Außerdem auf der Liste der gestrichenen Lebensmittel stehen angeblich Salz und alles, was Konservierungsstoffe enthält.
Bei allem anderen ist sie sehr wählerisch. Zum Beispiel bei Blaubeeren. Es muss eine ganz bestimmte Sorte sein, die eigens für Madonna aus Kanada eingeflogen wird, schreibt die Daily Mail. Verarbeitetes Fleisch, also Aufschnitt, Würstchen oder in jeglicher anderen Art behandeltes Fleisch, kommt angeblich äußerst selten bei Madonna auf den Tisch. Das Abendessen soll hauptsächlich aus gedünstetem Fisch und saisonbedingtem Gemüse bestanden haben. Zum Frühstück soll Madonna ihrem Mann lediglich einen fettfreien Smoothie zugestanden haben. Wollte der etwas anderes, musste er sich in den nahe gelegenen Pub schleichen, schreibt die Zeitung.
Es bleibt zwar nicht mehr viel, aber Madonna hat aber dennoch ein weiteres Verbot gefunden: Im Hause Madonna/Ritchie gibt es, so schreibt die britische Zeitung, keinen Fernseher und keine Zeitung.
Wirklich überraschend sind die Angaben der Daily Mail nicht, gilt sie doch als absoluter Kontrollfreak. Fraglich ist nur, ob ihre Kinder unter diesen Umständen eine normale Kindheit haben. Oder ob sie versuchen werden die Dinge, die sie in der Kindheit vermisst haben, in ihrem späteren Leben mit drastischen Mitteln nachzuholen.
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