Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré
Lindsay Lohans Freundin Samantha Ronson führt mit ihren Anwälten einen Rechtsstreit. Sie wirft ihnen vor, sie nicht richtig vertreten zu haben. Nun soll Lindsay vor Gericht aussagen. Das Heikle: Die Aussage soll gefilmt werden. Und genau das will Lindsay mit aller Macht verhindern.
Auslöser für das Zerwürfnis von Ronson und ihren Anwälten war die verlorene Klage gegen mehrere Blogger. Diese, so sieht es zumindest die Djane, sollen sie öffentlich deffamiert haben. Promi-Blogger Perez Hilton hatte unter anderem unterstellt, dass bei Lindsay Lohan gefundenes Kokain von Ronson stamme. Dieses soll sie in Lohans Wagen versteckt haben. Außerdem soll Ronson mit den Paparazzi zusammengearbeitet haben, die Lindsay auf Schritt und Tritt folgen.
Der von Ronson verklagte Anwalt ist in all diese Sachverhalte eingeweiht. Deshalb ist wahrscheinlich, dass er Lohan unter Eid zu den Drogen und ihrer Beziehung mit Ronson befragen könnte. Die Filmaufnahmen ihrer Aussage würden zwar nicht öffentlich werden. Lohan befürchtet aber, dass die Aufnahmen irgendwie ins Internet gelangen könnten. Aus diesem Grund haben ihre Rechtsanwälte am Mittwoch den Antrag gestellt, auf das Filmen zu verzichten. Falls das Videomaterial in die Hände der Medien gelangen sollte, würde das eine unvertretbare Belästigung, Verlegenheit, Bürde, Aufwand und Kosten nach sich ziehen, heißt es in dem Dokument. Im November soll über den Antrag entschieden werden.
Wie sich der Richter entscheiden wird, ist ungewiss. Einzig sichere Möglichkeit der Aussage und somit der Aufnahme zu entkommen, ist die Einstellung des Verfahrens. Das allein kann aber nur Samantha Ronson entscheiden.