Von Nadine Kotré
Da will Britney Spears wieder zu alter Höchstform auflaufen und wird doch immer wieder mit den Folgen ihres Totalabsturzes konfrontiert. Nun muss sie sich wieder einmal vor Gericht verantworten.
Überraschenderweise geht es nicht um das Sorgerecht für ihre Söhne, sondern um ihren Führerschein. Der könnte nämlich schon sehr bald weg sein. Und dann wollen ihre Eltern auch noch, dass sie keusch bleibt.
2007, als Britneys Abwährtsspirale begann, rammte sie auf einem Parkplatz ein Auto. Aber statt anzuhalten, fuhr sie einfach weiter. Vielleicht hegte sie die Hoffnung, dass es keiner merkt. Die Paparazzi, die ihr auf Schritt und Tritt folgten, hatte sie dabei wohl schlicht übersehen. Wenig später stellte sich heraus, dass die Sängerin zu diesem Zeitpunkt keinen gültigen Führerschein hatte. Das Verfahren wegen Fahrerflucht wurde damals nach einer außergerichtlichen Einigung fallen gelassen. Wie der Internetdienst tmz.com berichtet, konnten die Anwälte der Sängerin das Verfahren wegen Fahren ohne Führerscheins nicht abwenden.
Sollte es nicht in letzter Minute noch zu einer Einigung zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung kommen, ist das Verfahren unausweichlich. Einziger Trost für das einstige All American Girl ist, dass sie nicht persönlich vor dem Richter erscheinen muss. Die Anwesenheit ihrer Anwälte reicht vollkommen aus.
Den Führerschein zu verlieren, ist zugegebenermaßen nicht toll. Aber die Sängerin, die trotz monatelanger Saufgelage und Drogenexzesse noch etwas Geld haben sollte, wird sich wohl einen Chauffeur leisten können. Bedeutend härter muss sie der Wunsch, eher der Befehl ihrer Eltern getroffen haben: Sie soll sechs Monate keusch bleiben. Wie bild.de berichtet, wollen Mama und Papa Spears so eine weitere Schwangerschaft der Sängerin verhindern. Schließlich steht sie kurz vor ihrem Comeback. Ganz unbegründet ist die Sorge nicht. Ihre Söhne sind fast auf den Tag genau ein Jahr nacheinander geboren.
Dass weiterer Nachwuchs ausblieb, grenzt bei Britneys Lebenswandel in den vergangenen zwei Jahren nahezu an ein Wunder. Insider berichteten von Sexspielchen in Hotels in Las Vegas, dann folgte die seltsame Affäre mit dem Paparazzo Adnan Galib. Im vergangenen Jahr wurden beide fotografiert, wie sei einen Schwangerschaftstest kauften. Erst vor kurzem verkündete Galib seine Pläne, einen Privatporno von ihm und der Sängerin zu verkaufen. Auf dem Video soll sie nichts außer einer pinkfarbenen Perücke getragen haben. Mittlerweile will er von solch einem Video nichts mehr wissen und bestreitet, jemals etwas in dieser Richtung gesagt zu haben.
Dass sein Sinneswandel mit einer geringfügigen Geldmenge oder mit einer Androhung von rechtlichen Schritten der Spears'schen Anwälte zu tun hat, ist rein spekulativ. Vielleicht hat er sich auch einfach geirrt.
Britney arbeitet unterdessen an ihrem neuen Album. Dieses soll Circus heißen und am 2. Dezember, ihrem 27. Geburtstag, erscheinen. Bleibt zu hoffen, dass sie sich selbst ein Geschenk macht und ihr Leben wieder in normale Bahnen lenkt.