Nach dem Baby kam die Depression
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Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré
Artikel vom 25.09.2008Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat nach der Geburt ihres Sohnes Moses an einer Wochenbett-Depression gelitten. Im Interview mit Amerikas Talkshow-Königin Oprah Winfrey erklärte sie, wie sie die Depression besiegte und welche Rolle Madonna dabei spielte.
Im April 2006 kam der Sohn von Gwyneth Paltrow und Coldplay-Frontman Chris Martin zur Welt. Doch trotz überschwänglicher Freude stellte sich nur Trauer ein. Damit hatte die Schauspielerin, die bereits zwei Jahre zuvor Tochter Apple bekam, überhaupt nicht gerechnet. «Nachdem ich Apple hatte, war ich total euphorisch. Ich war im siebten Himmel, wie in einer Luftblase. Als Moses kam, habe ich mich nicht gut gefühlt.»
Sie habe nur noch mit trüben Gedanken und Gefühlen gekämpft, erzählte sie Winfrey. Irgendwann kämpfte sie dagegen mit Sport an. «Ich begann Sport zu treiben, hatte das Gefühl, ich müsste eine Menge los werden. Ich begann, mich wieder gesund zu ernähren. Als ich schwanger war, habe ich auch Donuts gegessen.» Nach sechs Monaten fühlte sie sich wieder mit sich im Reinen.
Aber nicht nur ihre Depression bekam sie mit Sport in den Griff, sondern auch die Babypfunde. Eine große Hilfe war ihr dabei Madonnas Trainer Tracy Anderson. Dann verriet sie allen Frauen eine Weisheit: «Wenn man 35 ist, muss man sich entweder dünn hungern oder man isst und treibt viel Sport. Es gibt nichts mehr umsonst.»
Wenn es um Zuspruch geht, vor allem im sportlichen Bereich, konnte sich Gwyneth Paltrow jederzeit auf eine ihrer engsten Freundinnen verlassen: Madonna. «Sie ist eine der liebevollsten Frauen, die ich kenne, und gleichzeitig sehr hart. Sie hat mir sehr viele gute Ratschläge gegeben. Sie hat mir wirklich über die Wochenbett-Depressionen hinweg geholfen.»
Neben Paltrow hatten viele andere Hollywood-Mütter wie Brooke Shields, Courtney Cox-Arquette und Amanda Peet mit einer Depression nach der Schwangerschaft zu kämpfen. Brooke Shields schrieb ein Buch über ihren Kampf mit der Depression, an der sie nach der Geburt ihrer Tochter Rowan litt. Dies kritisierte Tom Cruise und warf ihr vor Antidepressiva zu verherrlichen. Sie hätte die Depression auch mit Sport in den Griff bekommen, erläuterte der Schauspieler seine Meinung. Danach entbrannte ein Streit zwischen den beiden Schauspielerin, bei dem immer mehr Frauen sich hinter Brooke Shields stellten und sie verteidigten. Da diese öffentliche Kritik sehr am Image des einst unbestrittenen Hollywoodschauspielers kratzte, entschuldigte sich Cruise öffentlich bei Shields für seine Äußerungen.
Viel spekuliert wurde über Britney Spears. Enge Freunde der Sängerin berichteten, wie sehr sich ihre Stimmung nach der Geburt ihres ersten Sohnes Sean Preston verschlechterte. Hilfe geholt habe sie sich nicht. So wurde es nach der Geburt ihres zweiten Sohnes Jayden James nur ein Jahr nach Sean Preston um so schlimmer. Höhepunkt ihres Abwährtstrends war der Verlust des Sorgerechts.
Angelina Jolie soll seit der Geburt ihrer Zwillinge im Juli an einer Wochenbett-Depression leiden. Immer wieder berichten Angestellte von Jolie, wie schlecht es der Schauspielerin angeblich geht. Sie soll wenig essen, oft grundlos in Tränen ausbrechen oder ihren Lebensgefährten Brad Pitt anschreien, weil sie sich mit der Erziehung ihrer sechs Kinder überfordert fühle. Vor Erschöpfung soll sie einmal sogar im Badezimmer eingeschlafen sein.
Für viele Frauen ist eine Wochenbett-Depression ein Tabuthema, über das sie nicht sprechen wollen. Die öffentlichen Bekenntnisse von prominenten Müttern können vielleicht helfen, dies zu ändern.
Das kann ich mir garnicht vorstellen . Ich hatte es absolut nicht leicht ,wie mein Baby da war . Aber ich lebte auf mit dem Baby .Es ist doch niedlich so was Kleines .Ich hatte Freude daran es zu betutteln und auch Spaß machen mit dem Baby .Macht zwar Arbeit ,aber ein Jauchzer vom Baby ,na dies war doch toll .Ich ging ja auch zur Arbeit ,aber ich ließ es mir nicht nehmen mit dem Baby in der bemessenen Freizeit zu spielen,ist doch ne lebendiges Püppchen!!
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