Sie hat eine ehemalige Schulkameradin beschimpft und bedroht, sogar mit dem Tod. Als Plattform für ihre Tiraden suchte sich die 18-jährige Britin das Netzwerk Facebook aus. Nun muss sie drei Monate Jungendknast abbüßen: als erste Verurteile für Cyber-Mobbing.
Erstmals ist in Großbritannien ein Teenager wegen Mobbings im Internet zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Die 18-jährige Britin muss drei Monate in eine Jugendstrafanstalt, weil sie auf der Internetplattform Facebook eine ehemalige Schulkameradin mit dem Tod bedroht hatte.
Das berichteten britische Medien. Ein Gericht in Worcester verurteilte sie zudem dazu, fünf Jahre nicht mit ihrer Bekannten in Kontakt zu treten oder Kommentare über sie im Internet zu verbreiten. Die 18-Jährige hatte das andere Mädchen seit Jahren verbal und auch körperlich bedroht.
«Es ist die erste Verurteilung wegen Cyber-Mobbings und ist ein wichtiger Präzedenzfall», sagte Emma-Jane Cross von der Antimobbing-Organisation Beatbullying. Mobbing im Internet verbreite sich immer schneller und könne schädlicher als das typische Mobbing auf dem Schulhof sein.
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