Von news.de-Redakteurin Julia Zahnweh
TV-Moderatorin Gundis Zámbó lässt im aktuellen «Playboy» die Hüllen fallen. Wie sie es schafft, mit 43 noch so sexy auszusehen und wie sich die Bilder mit ihrem Engagement für Frauen mit Essstörungen vereinbaren lassen, verrät sie im Gespräch mit news.de.
Was war Ihr erster Gedanke, als der Playboy Ihnen das Angebot gemacht hat?
Zámbó: Der Playboy hatte mich vor einigen Jahren schon mal gefragt. Damals habe ich zwar abgelehnt, mir aber vorgenommen, es vielleicht zu machen, wenn ich nicht mehr 20 bin und mich eher danach fühle. Jetzt war mein erster Gedanke: Ach ja, die Zeit könnte reif sein. Ich habe mit meiner Mutter und meiner Tochter darüber gesprochen. Vor allem meine Mutter hat mich beflügelt und gesagt: Ja klar, machst du das!
Wie findet Ihre Tochter die Bilder?
Zámbó: Mit meiner Tochter habe ich das natürlich vorher alles besprochen. Wir haben bei anderen Fotostrecken geschaut, welche Art von Bildern zu mir passt. Mir war es in erster Linie wichtig, dass sie authentisch sind. Und so sind die Fotos auch geworden. Meiner Tochter und meiner Mutter gefallen die Fotos sehr gut. Sie sind stolz auf mich.
Haben Sie kein Problem damit, dass Sie jetzt an jedem Kiosk nackt zu sehen sind?
Zámbó: Nein, sonst hätte ich die Bilder nicht gemacht. Ich bin eben an die Tankstelle gefahren und habe geschaut, wie das so aussieht, wenn der Playboy mit meinem Bild vorne drauf zwischen den anderen Magazinen im Regal liegt. Ich habe schmunzeln müssen. Es war ein tolles Gefühl.
Sie haben sich mit 43 Jahren nackt fotografieren lassen. Haben Sie sich dafür nicht zu alt gefühlt?
Zámbó: Ich finde, dass eine Frau mit 43 Jahren nicht alt ist. Ich bin der Meinung, so einen Schritt zu gehen und sich dabei gut zu fühlen, hat mit einer gewissen Selbstliebe zu tun. Ich fühle mich mit mir selbst heute viel wohler als vor 15 Jahren. Auch schöner und erotischer. Und es ist doch zudem spannender, wenn sich eine Frau in meinem Alter für den Playboy auszieht, als wenn es eine Frau mit 25 tut, die eh super aussieht.
Wie halten Sie sich fit und schaffen es, so gut auszusehen?
Zámbó: Man muss auf seinen Körper aufpassen, ihn wertschätzen und dementsprechend auch mit ihm umgehen. Das Gleiche gilt für den Geist. Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, diese Einstellung zu entwickeln und ich versuche, auch anderen Menschen diese Sichtweise näherzubringen. Ich mache zudem regelmäßig Sport, was auch für den Geist sehr wichtig ist. Ich liebe es, meinen Körper zu spüren. Leichter Muskelkater zum Beispiel ist etwas ganz Angenehmes für mich. Außerdem esse ich, wonach mein Körper verlangt. Und wenn es mal viel Süßes ist, dann esse ich das auch.
Vor kurzem erst hat sich Sharon Stone mit 51 Jahren oben ohne fotografieren lassen und auch in Deutschland lassen sich immer mehr Prominente in diesem Alter nackt ablichten. Warum tun sie das Ihrer Meinung nach? Wollen sie sich und der Welt etwas beweisen?
Zámbó: Heutzutage sind Frauen einfach viel unabhängiger und freier als früher. Sie gehen mit sich und ihrem Leben ganz anders um. Sie müssen sich nicht mehr über ihre Ehemänner definieren, sondern leben ihr eigenes Leben und genießen sich ganz anders. Früher war das Leben für Frauen ab Mitte 40 quasi vorbei. Man hatte Kinder in die Welt gesetzt und war nur noch für die Familie da, das war´s. Vielleicht kann man so einen Schritt wie meinen damit vergleichen, dass sich ein Mann mit 50 einen Porsche kauft. Er will es in seinem Leben noch einmal krachen lassen, weil er erfolgreich ist und sich einfach darüber freut, was er erreicht hat. Und genau das erleben, genießen und zeigen möchte.
Haben Sie sich irgendwie speziell auf das Shooting vorbereitet? Zum Beispiel tagelang nichts gegessen?
Zámbó: Natürlich hat man den Gedanken: Oh Gott, jetzt habe ich noch zwei Wochen Zeit, da muss ich aber Gas geben. Ich habe mein normales Programm weiter durchgezogen. Ich bin ja gefragt worden, weil es wohl so passt, wie ich bin. Und dann habe ich es einfach genossen, vier Tage lang nichts anderes zu tun, als bestmöglichst ins Licht gesetzt und schön gemacht zu werden. Es war zwar Arbeit, aber ein tolles Erlebnis, das eigentlich jede Frau mal erleben sollte.
Sie litten 25 Jahre lang an Bulimie, haben darüber auch ein Buch geschrieben und engagieren sich gegen den Schlankheitswahn. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Ihrem Engagement und diesen Bildern?
Zámbó: Ich bin ja nicht extrem dürr. Menschen, die Essstörungen haben, kann man nicht heilen, indem man ihnen einimpft: Du musst aufhören, gut aussehen zu wollen. Es geht nicht darum, auf Teufel komm raus in die Gegenrichtung zu steuern, sondern zu schauen: wer bin und wie bin ich? Zudem soll man bewusst und authentisch mit dem, was man naturgemäß vom lieben Gott bekommen hat umgehen und eine natürliche Eigenliebe entwickeln. Deswegen finde ich es eher beispielhaft als kontraproduktiv, dass ich diese Bilder gemacht habe. Ich zeige, dass ich meine Liebe zu mir selbst und meinem Körper gefunden habe. Und auch typgerechtes und authentisches Styling gehört dazu, worum es auch in meiner TV-Sendung Style Lounge geht.
Aber sind es nicht gerade Fotos wie die im Playboy, die den sozialen Druck auf Frauen erhöhen, so schlank zu sein?
Zámbó: Ich sehe das überhaupt nicht so. Ich bin nicht mager. Ich habe naturgemäß einen schlanken Körper, der trainiert ist, weil ich Sport treibe. Ich bin kein Model von 1,80 und 50 kg, das sich hat ablichten lassen. Mit den Fotos will ich ausdrücken, dass man mit seinem Körper glücklich sein und ihn auch mit Freude zeigen kann.
Gundis Zámbó ist TV-Moderatorin, Produzentin und Schauspielerin. Bekannt wurde die 43-Jährige durch ihre Moderation der Kindersendung Bim Bam Bino. Auch in einigen Serien wie Derrick, Der Alte oder Marienhof spielte die gebürtige Österreicherin mit. 1997 gründete sie ein eigenes Produktionsunternehmen. 2007 erschien ihr autobiografisches Buch Mein heimlicher Hunger. Ich hatte Essstörungen und bin geheilt. Seitdem engagiert sie sich für die Prävention und Aufklärung von Essstörungen. 2009 nahm sie an der TV-Sendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus teil.
Weitere Motive von Gundis Zámbó exklusiv nur unter www.playboy.de
Homepage von Gundis Zámbó mit weiteren Informationen zu ihrem Engagement zum Thema Essstörungen
Gundi? Who the heck is Gundi..? Und wichtiger: who cares...
jetzt antwortenKommentar meldenNachdem Sie den einzigen vernünftigen Leserbrief zu Ihrem Playboy-Schmutz entfernt haben, Sie also der Kritik sich auszusetzen nicht imstande sind, entfernen Sie meine Bestellung aus Ihrem Bestand. Umgehend bitte! ich will mit Sodomiten nichts zu tun haben. Alles klar?
jetzt antwortenKommentar meldenEine unglaubliche Schweinerei! Eine schöne Frau ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Haarband. Das ist der korrekte und wohlverdiente Kommentar für diese Sodom- und Gomorra-Entgleisung. Hat dieses Weib keinen Mann? Wieso fragen Sie Tropf nicht danach, wie der sich fühlt, wenn sein Weib sich derart prostituiert?! Nur Prostituierte wissen nicht, daß ihre Schönheit nur einem Mann gehört: dem eigenen! Dieses Interview führt zur Abbestellung Ihres online-Blättles. Nein Danke, das war's. ---------------------------
jetzt antwortenKommentar meldenAlso ich finde erotische Fotos von reifen Frauen (und natürlich auch Männern!)schön - wenn sie "echt" sind. Da gibt es ein paar tolle Frauen in de Dove-Werbung. Wie schon in den beiden anderen Kommentaren erwähnt wurde, ist natürlich an diesen Fotos im Playboy nichts mehr wirklich echt. Ein Freund von mir ist Werbefotograf und ich durfte selbst schon des Öfteren mal zuschauen, wie solche Fotos bearbeitet werden. Unglaublich! Also auch mit viel Sport lässt sich das Alter nur in begrenzten Maßen etwas aufhalten. Frau Gundi soll sich nicht mit Lorbeerenschmücken, die ihr nicht zustehen.
jetzt antwortenKommentar meldenJa, die liebe Gundi, hat wohl Geld gebraucht. Dazu ist der "Playboy" ja wie geschaffen. Auch ich muß dazu anmerken, dass auf diesen Fotos nichts der Natur entspricht: Alles mit dem Bildbearbeiungsprogramm aufgemotzt! Auch wenn es ihrer Tochter und Mutter gefällt, es ist einfach nur lächerlich, sich als Mutter SO zur Schau zu stellen. Meine Meinung hat nichts mit konservativ zu tun. Aber über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten.
jetzt antwortenKommentar meldenalles gequirlter unsinn was diese gehiramputierte da von sich gibt. in den bilder ist nichts mehr echt - alles nur glattgebügelt vom photoshop.
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