Dreharbeiten abgebrochen
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Dabei sah sie doch, wie alle sagten, Romy Schneider so ähnlich: Yvonne Catterfeld muss auf die Hauptrolle in der Verfilmung von Schneiders Leben verzichten - die Dreharbeiten sind laut einem Medienbericht vorerst abgesagt worden.
«Dieser Film ist für mich gestorben», sagte die 29-jährige Yvonne Catterfeld der «Bild»-Zeitung. Dennoch sei die Rolle ihr Traum und sie halte daran fest. Sie habe die Rolle in Eine Frau wie Romy insbesondere wegen des französischen Produzenten Raymond Danon angenommen, da er acht Filme mit Schneider gedreht habe.
Danon ist Bild zufolge jedoch von dem Filmprojekt abgesprungen, da der deutsche Koproduzent nicht die zugesagten 23 Millionen Euro für den Film aufgebracht habe. «Mittlerweile stellt sich heraus, dass der deutsche Produzent nicht einmal mehr die Rechte für die Verfilmung hat - weder von Romys Ex-Mann Daniel Biasini noch von seiner Tochter Sarah», sagte Catterfeld. Biasini soll den ehemaligen Gute Zeiten Schlechte Zeiten-Star persönlich für die Romy-Rolle ausgesucht haben. Die Finanzierung des Kinofilms hatte bereits zuvor gewackelt. Die Dreharbeiten wurden immer wieder verschoben.
Catterfelds Manager Jürgen Otterstein sagte Morgenpost Online: «Unsere Prämisse war, dass der französische Ko-Produzent Raymond Danon hauptamtlich dabei ist». Der deutsche Produzent Douglas Welbat (7 Zwerge) sei im im März schriftlich darauf hingewiesen worden, dass Catterfeld ohne die Mitarbeit Danons aussteigen werde.
Unterdessen ist ein weiterer Film über die deutsche Schauspielerin abgedreht. Der Fernsehfilm «Romy» mit Jessica Schwarz in der Titelrolle soll noch in diesem Jahr in der ARD ausgestrahlt werden. Der Filmstar Romy Schneider war 1982 im Alter von 43 Jahren in Paris gestorben.
ped/juz/news.de/dpa/ddp